Eurofighter: Die deutschen Kampfjets wurden zur Kontrolle losgeschickt.

Alitalia-MaschineDeutsche Kampfjets eskortieren A320

Aufregung auf einem Alitalia-Flug zwischen Amsterdam und Rom: Zwei deutsche Kampfjets tauchten plötzlich auf und begleiteten den Airbus A320.

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Ein Video eines Passagiers an Bord des Alitalia-Flugs von Amsterdam nach Rom am Dienstag (25. November) zeigt, wie zwei deutsche Eurofighter Typhoon etwa hundert Meter neben dem Airbus A320 fliegen. Zuvor war die Maschine planmäßig um 12.20 Uhr in Schiphol gestartet und über Köln, Frankfurt und Stuttgart nach Süden geflogen.

Plötzlich seien die Kampfjets aufgetaucht, erinnert sich Passagier Fabio Guccione gemäß italienischen Presseberichten: «Ich konnte die Gesichter der Piloten sehen.» Jemand habe einen Flugbegleiter gefragt, was der Grund für die Eskorte sei. Er ging dann ins Cockpit und kam nach ein paar Minuten wieder. Der Pilot wolle sich nicht dazu äußern, so die Antwort. Etwa zwanzig Minuten lang begleiteten die beiden Kampfjets die Passagiermaschine, bevor sie wieder abdrehten.

Luftwaffe: Normaler Vorgang

Die Kommunikation zwischen der Alitalia-Maschine und der Leitstelle sei abgebrochen, erklärte ein Sprecher der deutschen Luftwaffe gegenüber aeroTELEGRAPH. Daher seien zwei Maschinen der Abfangrotte aufgestiegen, um visuell Kontakt mit den Alitalia-Piloten im A320 aufzunehmen. Dies sei ein normaler Vorgang, der sich mindestens hundert Mal im Jahr ereigne.

Grund für den Kommunikationsabbruch könnten technische Mängel oder auch menschliches Versagen sein, etwa ein Pilotenfehler. Zwanzig Minuten seien keine unübliche Zeit für ein solches Begleitmanöver, so der Luftwaffe-Sprecher weiter. Es gibt je eine Alarmrotte mit Abfangjägern im Norden und Süden Deutschlands, die rund um die Uhr in Bereitschaft stehen. Sie sollen das unbefugte Eindringen von ausländischen Kampfjets, aber auch mögliche Terroranschläge mit Passagierjets verhindern.

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