Flughafen Kos: Eurowings flog hier 22 Stunden verspätet ab.

Condor, Eurowings und Co.Deutsche Airlines kämpfen mit Verspätungen

Azur Air, Condor, Eurowings, Small Planet, Tuifly - viele deutsche Fluggesellschaften flogen in den letzten Tagen massive Verspätungen ein. Was ist da los?

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die Passagiere von Flug 5P5674 nach Marsa Alam brauchten am 20. Mai starke Nerven. Die Maschine von Small Planet Airlines startete in Düsseldorf erst mit rund zwei Tagen Verspätung ans Rote Meer. Rund 22 Stunden verspätet kam an, wer am selben Tag auf Flug EW 659 von Eurowings von Kos nach Köln gebucht war. Auch die Reisenden von Flug DE2254 von Condor vom 30. Mai wurden arg auf die Folter gespannt. Sie konnten erst einen Tag später als geplant von Barbados nach Frankfurt fliegen.

Es sind drei Beispiele aus Dutzenden in den vergangenen zwei Wochen. Deutsche Fluggesellschaften flogen bei Urlaubsflügen gleich bei mehreren Gelegenheiten mehr als 24 Stunden Verspätung ein. Viele weitere Flüge starteten mehrere Stunden zu spät. Azur Air, Condor, Eurowings, Small Planet, Tuifly - alle waren sie betroffen.

Nachwehen von Air Berlin

«Wir bitten unsere Fluggäste um Entschuldigung und hoffen, dass sie uns die Chance geben, es beim nächsten Mal besser zu machen», heißt es bei Condor. Es seien mehrere negative Faktoren zusammengekommen, die zu den teilweise riesigen Verspätungen geführt hätten, so ein Sprecher.  «Wie andere Airlines, haben wir Flugzeuge und Crews von Air Berlin übernommen. Bedauerlicherweise kommt es bei der Inbetriebnahme dieser Flugzeuge zu Verzögerungen.»

Das bestätigt auch Eurowings. Die Ausnahmesituation nach der Pleite von Air Berlin habe dazu geführt, dass man «trotz größtmöglicher Anstrengungen und dem Einsatz externer Leasingpartner» ab und an den Flugplan habe anpassen müssen. «Wir wissen aber auch: Jeder gestrichene Eurowings Flug ist einer zu viel, jede Verspätung ein Ärgernis», betont der Sprecher weiter.

Streiks und Unwetter

Nicht nur Marktveränderungen sind aber Schuld. Negativ ausgewirkt hätten sich auch «unvorhersehbare technische Herausforderungen in der Flotte», so der Condor-Sprecher. Er und der Sprecher von Eurowings weisen auch auf die wiederkehrenden Streiks von Fluglotsen in Europa hin, etwa in Frankreich, Griechenland, Italien und Spanien. Das habe Umwege und Verspätungen zur Folge gehabt. Hinzu komme, dass es in den letzten Wochen in Europa schwere Unwetter gegeben habe - auch das führe zu Verspätungen. Bald soll es aber besser werden.

Mehr zum Thema

ticker-condor-grun

Condor plant drei Charterflüge nach Tokio

ticker-condor-beige

Condor fliegt im Sommer 2027 von Frankfurt nach Chicago

Airbus A330 Neo von Condor am Flughafen Frankfurt: Die Flotte wächst.

Condor verhandelt mit Gewerkschaften über Zukunftspakt

ticker-condor-grun

Condor baut in Münster/Osnabrück aus - Airbus A320 bleibt vor Ort stationiert

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack