Jet von Delta: Die Airline hat Pläne - aber bleibt noch vage.

Ab internationalen AirportsDelta will Umsteigeflüge in die USA erleichtern - auch ab Frankfurt

Umsteigeflüge in die USA sind mühsam - denn man muss sein Gepäck abholen und wieder einchecken. Delta Air Lines will das ändern.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Wer in die USA fliegt und dort noch einmal umsteigt, kennt das Problem: Gepäck lässt sich nicht bis zum Zielort durchchecken. Stattdessen müssen Reisende durch die Passkontrolle, ihr Gepäck abholen und dann noch einmal aufgeben. Denn man muss durch den Zoll.

Das sorgt gerade bei Verspätungen oft für Stress beim Umsteigen. Und nicht selten verpassen Reisende so ihren Anschlussflug. Delta Air Lines will das nun ändern - zumindest teilweise. Starten soll das auf Flügen ab Tokio-Haneda oder Seoul/Incheon.

Kürzere Zeiten zwischen Anschlussflügen möglich

Wie der Chef der Airline für die Asien-Pazifik-Region japanischen Medien verriet, befinde man sich in Absprachen mit dem japanischen Verkehrsministerium und den US-Behörden. Womöglich noch in diesem Jahr könne man dann neue Regeln einführen, die das Durchchecken von Gepäck ermöglichen würden, so Jeff Moomaw. Auf einigen Anschlussflügen dürften Gepäckchecks aber auch weiterhin nötig bleiben.

«Jeder, der schon einmal in die Vereinigten Staaten gereist ist, weiß, dass dies eine schwierige Erfahrung ist», so Moomaw laut der Nachrichtenagentur Kyodo. «Wir werden bald in der Lage sein, diesen Teil der Erfahrung zu beseitigen.» Auch für die Airline wäre das von Vorteil, denn sie könnte so auch kürzere Zeiten zwischen Anschlussflügen ermöglichen.

Delta Air Lines bleibt vage

Neben Tokio und Seoul nannte der Manager auch London und Frankfurt als Orte, ab denen man ermöglichen könnte, das Gepäck durchzuchecken. Ins Detail gehen will Delta nicht - auch auf Nachfrage. Die Frage, wieso nur Delta die Möglichkeit haben sollte, besteht weiter.

«Seitdem der Kongress die TSA ermächtigt hat, nahtlose Umsteigevorgänge für Kunden auf US-Flügen zu testen, arbeitet Delta eng mit internationalen und US-Behörden zusammen, um dies umzusetzen. Wir freuen uns darauf, im Laufe des Jahres weitere Details bekannt zu geben», heißt es nur von Delta.

Flughafen Frankfurt beobachtet interessiert

Auch am Flughafen Frankfurt weiß man noch nichts von derartigen Plänen. Man beobachte die Situation interessiert, so ein Sprecher. Eine Anfrage von aeroTELEGRAPH ans deutsche Bundesinnenministerium blieb bis zum Erscheinen des Artikels unbeantwortet.

Mehr zum Thema

Jet von Delta: Einsteigen wieder nach Nummern.

Delta macht beim Einsteigen eine Rolle rückwärts

Eine Boeing 767-300 von Delta Air Lines: Die Fluggesellschaft erschließt zunehmend neue Langstreckenziele abseits ihrer Hubs.

Delta nimmt europäische Warmwasser-Ziele ins Visier

Delta erwartet erste Boeing 737 Max 10 mit zwei Jahren Verspätung

Delta erwartet erste Boeing 737 Max 10 mit zwei Jahren Verspätung

ticker-usa

US-Senat beschließt neue Regeln für psychische Gesundheit von Pilotinnen und Piloten

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg