Croatia hat Schwierigkeiten, eine Partner zu finden

Croatia muss sich fit trimmen

Die kroatische Staatsairline steht vor einer Restrukturierung. Durch den EU-Beitritt kann der Staat sie nicht mehr beliebig unterstützen.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Am 1. Juli 2013 wird Kroatien als 28. Staat Mitglied der Europäischen Union. Und ab dann wird es eng für Croatia Airlines. Die Regionalairline, welche sich beinahe vollständig in Staatsbesitz befindet, überlebt bisher nur dank Zuschüssen aus dem Landeshaushalt. Eine solche Praxis ist nach dem EU-Beitritt verboten.

Die Fluggesellschaft ist daher auf der Suche nach einem Partner. «Kommt der Parter von außerhalb der EU, verkaufen wir maximal 49 Prozent der Anteile. Ein Partner aus der EU kann bis zu 100 Prozent der Anteile an Croatia erwerben,» sagte der kroatische Transportminister Sinisa Hajdas Doncic der Fernsehsender Nova TV. Dabei bestätigte er erste Sondierungsgespräche mit möglichen Partnern. Namen sind bisher noch keine durchgesickert.

Erst einmal gesunden

Doch bevor überhaupt an einen Verkauf gedacht werden kann, muss die Fluggesellschaft gesunden. Die Airline braucht Kapital und steht vor einem Schuldenberg von umgerechnet 130 Millionen Euro. Findet sich kein Partner, muss Croatia zudem die Hälfte der Kosten des Restukturierungsplanes tragen. Dieser sieht vor, 200 von insgesamt 1100 Mitarbeitern zu entlassen. Einzelne Flugverbindungen würden gestrichen.

Heute fliegt die Regionalairline - Mitglied der Star Alliance - mit drei Airbus A320 sowie vier Airbus A319 und sechs Dash 8 Flugzeugen Ziele im Inland und in Europa an. Unter anderem fliegt Croatia mehrere Ziele in Deutschland wie Berlin, München, Frankfurt, Düsseldorf sowie den neuen Flughafen Kassel-Calden und Zürich in der Schweiz an.

Ein Problem der Region

Mit den Schwierigkeiten steht Croatia Airlines nicht alleine da. Auch andere regionale Fluggesellschaften in Ex-Jugoslawien stehen vor den gleichen Problemen, was die Suche nach einem Partner erheblich erschwert. Serbien versucht seit Jahren ihre Jat zu verkaufen. Im Fokus steht dabei eine strategische Partnerschaft mit Ethiad Airways.

Die bosnische B&H Airlines geriet in Schieflage nachdem sich im letzten Jahr Turkish Airlines aus dem Joint Venture zurückgezogen hat. Im März musste die Airline zeitweise den Betrieb einstellen.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies