Der Flughafen von Muskat nach Fertigstellung der aktuellen Bauphase bietet Kapazität für 12 Millionen Passagier pro Jahr.

Oman: Ärger beim Flughafenbau

Wirbel um die Bauarbeiten der Flughäfen Muskat und Salalah. Der Auftraggeber wechselt mitten in den Bauarbeiten die Projektleitung.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Mitten im Projekt zieht das omanische Transport- und Telekommunikationsministerium die Reißleine. Der Projektleitungsauftrag für den Ausbau und die Modernisierung der beiden Flughäfen in Muskat und Salalah wird neu vergeben. Den Vertrag mit dem Gemeinschaftsprojekt Cowi-Larsen unter der Führung der dänischen Cowi-Gruppe wird Ende des Jahres auslaufen und nicht erneuert. In einer sehr kurzen Ausschreibung hat nun die amerikanische Hill International den Auftrag erhalten. sie setzte sich gegen drei weitere Bewerber durch. Cowi-Larsen erhielt vom Ministerium eine eindeutige Ansage und wurde zur erneuten Ausschreibung gar nicht mehr zugelassen.

Über die genauen Gründe schweigt sich das Ministerium aus und gibt lediglich zu verstehen, dass Zweifel bestehen, dass Cowi-Larsen derart komplexe Projekte angemessen stemmen kann. Beim Gemeinschaftsprojekt wirkte auch der Flughafen Kopenhagen mit. Es geht um viel: Der internationale Flughafen der Hauptstadt des Oman wird für 1,8 Milliarden Dollar umgebaut und erweitert. In Salalah investiert der Staat weitere 765 Millionen Dollar. Hill übernimmt den Beratungs- und Projektleitungsauftrag im neuen Jahr. Dabei müssen sich die Amerikaner in die laufenden Arbeiten einklinken und mit den bereits verpflichteten Partner zusammenarbeiten.

Ein zweiter internationaler Flughafen für Oman

Innerhalb von zwei Jahren soll der Ausbau in Muskat abgeschlossen sein. Die Kapazität in Omans Hauptstadt umfasst dann jährlich 12 Millionen Passagiere. Dafür wird unter anderem ein neues Terminal erstellt. Weitere Ausbaupläne sind bereits in der Schublade. Je nach Entwicklung des Flugverkehrs ist eine Kapazitätssteigerung bis zu 48 Millionen Passagiere geplant. Der Flughafen in Salalah, der zweitgrößte des Sultanats, soll International werden. Bis jetzt diente dieser hauptsächlich dem Inlandverkehr. Dazu wird neben einem neuen Terminal auch die Landebahn für einen Airbus A380 tauglich gemacht.

Mehr zum Thema

Condor-Jet am Gate: Fluggastbrücken lassen sich gut zeichnen.

Am Flughafen einfach mal was zeichnen - so geht's

Vorfeld am Flughafen Leipzig/Halle: Der Airport belegt beim Flughafencheck Platz 1.

Flughafencheck hat neuen Spitzenreiter und neues Schlusslicht

Grünes Licht aus einem Tower: Lichtsignale können den Funk ersetzen.

Tower half Pilot in Bern mit der Lichtpistole bei der Landung

Schnee am Flughafen München: Hunderte Flüge mussten am ersten Dezemberwochenende gestrichen werden.

Das sind die größten Flughäfen Europas

Video

boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion