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Corona-Krise

Hier machen Flugzeuge Zwangspause

Nur noch 60 Flugzeuge der Lufthansa-Gruppe stehen derzeit im Einsatz. Die anderen rund 700 werden geparkt. Bilder vom Zwangsgrounding.

Die Luftfahrt befindet sich weltweit im Krisenmodus. Nur noch ein Bruchteil der Flüge heben ab. «Diese Situation hat eine historische Dimension. Kaum jemand will oder darf aktuell noch reisen», kommentiert Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister. Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings, Lufthansa und Swiss fuhren den Betrieb in den vergangenen Wochen laufend weiter zurück.

Aktuell heben nur noch rund 60 Flugzeuge der Lufthansa-Gruppe ab. Normalerweise sind es 763. Ab Montag (23. März) gilt ein Flugplan, der sich «im Wesentlichen an den Bedürfnissen europäischer Staatsbürger, die in ihre Heimatländer zurückkehren möchten», ausrichtet, wie Hohmeister in einer Pressemitteilung erklärt.

Piste wird zu Parkplatz

Austrian und Brussels fliegen inzwischen gar nicht mehr.  Eurowings konzentriert sich auf Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln. Lufthansa selbst bietet von ihren Drehkreuzen Frankfurt und München aus noch rund 40 tägliche Verbindungen zu den wichtigsten Städten in Europa an. Hinzu kommen jeweils drei Mal wöchentlich Flüge von Frankfurt nach Bangkok, Chicago, Johannesburg, Montreal, New York-Newark, São Paulo und Tokio. Swiss fliegt noch drei Mal wöchentlich nach New York/Newark sowie ein Mal täglich zu acht europäischen Zielen.

Rund 700 Flugzeuge von Lufthansa müssen also vorübergehend irgendwo geparkt werden. Das ist ein riesiger logistischer Aufwand und braucht mitunter Kreativität. Damit genug Platz vorhanden ist, sperrt beispielsweise der Flughafen Frankfurt die Landebahn Nordwest. Sie wird in einen Flugzeugparkplatz umgewandelt. Swiss fliegt Jets an den kleinen Flughafen Dübendorf, weil Zürich bereits voll belegt ist.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Leser von aeroTELEGRAPH von den geparkten Flugzeugen.



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