Flieger von Cityjet: Noch keine Auswirkungen auf Flugplan

City-Jet-Piloten drohen mit Streik

Die deutsche Intro Aviation von Hans Rudolf Wöhrl kauft City Jet von Air France. Die Piloten befürchten Schlimmes und wehren sich mit allen Mitteln.

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«Es ist nichts anderes als eine von Air France organisierte Pleite», enervieren sich die Pilotenvertreter von City Jet. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Dublin wird von der Mutter Air France-KLM bis im Frühjahr an die deutsche Intro Aviation von von Hans Rudolf Wöhrl verkauft. Der neue Eigentümer plant offenbar bereits massive Einschnitte, zumindest wenn man den Gewerkschaftern glaubt. So sollen etwa die Verbindungen ab Paris Charles de Gaulle halbiert werden. Zudem gebe es keinerlei Jobgarantien.

Die französischen Piloten von City Jet wollen deshalb streiken. «Air France verkauft seine Tochter lieber einem ausländischen Investor statt sie selbst zu restrukturieren», so die Arbeitnehmervertreter. Man weigere sich aber aufs Schafott geführt zu werden.

Verkauf noch in diesen Monaten

Die 1993 gegründete City Jet betreibt eine Flotte von 32 Flugzeugen. Ihre belgische Tochter VLM besitzt weitere zwölf Fokker 50. Der Verkauf der beiden Fluggesellschaften soll noch im ersten Quartal dieses Jahres über die Bühne gehen. Hans Rudolf Wöhrl ist als Teilhaber der Intro Aviation spezialisiert auf Turnarounds und Rettungskäufe von Airlines. Im letzten Jahrzehnt gehörten zu seinen Projekten unter anderem die Deutsche BA, LTU, die heute zu Air Berlin gehört, oder zuletzt Intersky.

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