Tasse mit heißem Wasser: Der CHinese verwechselte sie mit einem Wurfgeschoss.

Chinesische ReisegruppeCrew mit heißem Wasser beworfen

Ein Chinese rastete an Bord eines Fluges von Thai Air Asia aus. Er bewarf eine Flugbegleiterin mit heißem Wasser und Nudeln. Die Regierung in Peking droht mit Strafe.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Flugbegleiter sind so einiges gewohnt in Sachen Behandlung durch ihre Passagiere. Doch was eine Stewardess von Thai Air Asia vergangenen Donnerstag (10. Dezember) auf einem Charterflug von Bangkok nach Nanjing erlebte, ist außergewöhnlich. Ein Passagier begann die Frau anzuschreien, weil er und seine drei Mitreisenden nicht nebeneinander sitzen konnten. Dann warf der Chinese einen Becher kochendes Wasser nach ihr. Und auch heiße Nudeln soll er auf die Flugbegleiterin geworfen haben.

Eine Videoaufnahme aus dem Flieger zeigt auch, wie ein Mann damit droht, eine Bombe an Bord explodieren zu lassen. Der Pilot entschied sich daraufhin umzukehren und die Passagiere auszuladen. Am Boden habe man sich dann zusammengesetzt und eine «einvernehmliche Lösung» gefunden, so Thai Air Asia.

«Image chinesischer Reisender schwer beschädigt»

Für die renitenten Reisenden und ihr Reisebüro hat ihr Ausfall jedoch ein Nachspiel. Die staatliche Tourismusbehörde Chinas erklärte, die Menschen hätten «das allgemeine Image chinesischer Reisender schwer beschädigt». Nun könnten die Schuldigen bestraft werden. Auch das organisierende Reisebüro könnte verwarnt werden.

Der Vorfall zementiert das Bild vom schwierigen chinesischen Fluggast. Immer wieder fielen sie in den letzten Jahren als renitente Reisende auf. So klammerte sich etwa eine Familie an das Rad des Pushback-Fahrzeuges, weil sie sich nicht richtig behandelt fühlte. Ein anderes Mal stürmten Passagiere auf die Rollbahn, weil sie sich nach einer großen Verspätung ungerecht behandelt fühlten. Ein weiteres Mal zertrümmerten sie den Check-in-Bereich. Die Regierung in Peking versucht schon länger etwas gegen diese Auswüchse zu tun – noch mit mäßigem Erfolg.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack