Bombardier CRJ900: Erfolg in China.

China Express ordert CRJ900 NGBombardier-Käufer outet sich

Nun ist klar, wer im Juni 16 CRJ900 NG bei Bombardier kaufte. China Express Airlines will mit den neuen Fliegern weitere kleinere Städte miteinander verbinden.

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Für die offizielle Bekanntgabe der Bestellung kamen sie alle: Chinas Premier Li Keqiang, sein kanadisches Pendant Stephen Harper, Bombardier-Konzernchef Pierre Beaudoin und auch China-Express-Präsident Hu Xiaojun. Eigentlich war die Order bereits im Juni eingegangen. Doch damals wollte sich der Kunde noch nicht outen. Jetzt, da Kanadas Regierungschef in Peking auf Staatsbesuch weilt, war offenbar der richtige Augenblick, den Schleier zu lüften.

Der bislang anonyme Kunde heißt China Express Airlines. Die Fluggesellschaft kauft 16 Bombardier CRJ900 NG. Zudem sicherte sie sich eine Option auf weitere 8 Maschinen. Die Order hat einen Wert von 727 Millionen Dollar und bei Einlösung der Option gar von 1,1 Milliarden Dollar. «Mit ihrer exzellenten Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit bleibt die CR900 NG bleibt zentraler Pfeiler unserer Entwicklung», erklärte China-Express-Geschäftsführer Wu Longjiang bei der feierlichen Zeremonie.

Städte aus der zweiten und dritten Reihe

China Express wurde 2004 gegründet. Sie ist die erste private Regionalfluggesellschaft in der Volksrepublik China. Sie fliegt derzeit mit einer Flotte von elf Bombardier CRJ900 und vier CRJ200 49 Städte in China an. Doch es sollen mehr werden. «Wir freuen uns darauf, mit den zusätzlichen Fliegern weitere Städte aus der zweiten und dritten Reihe zu verbinden», so Wu.

Die CRJ900 von Bombardier bietet in zwei Klassen durchschnittlich 79 Passagieren Platz. Sie kann bis zu 881 Kilometer pro Stunde schnell und in der Normalvariante 1940 Kilometer weit fliegen. Bislang verkaufte Bombardier aus dem CRJ-Programm mehr als 1800 Flugzeuge.

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