Boeing 737 von Canjet: Sie fliegt wohl nie wieder.

KanadaCharterairline Canjet fliegt nicht mehr

Die kanadische Charterairline gibt auf. Canjet fand kein neues Geschäftsmodell, nachdem zuvor der beste Kunde abgesprungen war. Die Airline stellt den Flugbetrieb ein.

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Eines muss man dem Management von Canjet lassen. Es hat gekämpft. Jahrelang war die kanadische Fluggesellschaft mit ihren Boeing 737 für Transat im Wet-Lease geflogen. Doch im Frühjahr 2014 lief der lukrative Vertrag aus. Das Unternehmen nahm Flüge nach Europa ins Programm auf und bot neu auch ganz Reisepakete an. Gebracht hat es indes nichts. Im April 2015 entließ Canjet sieben von zehn Mitarbeitenden und legte 5 von 6 Boeing 737 still.

Seither überlegte man sich bei Canjet, wie es weitergehen soll. Nun gelangt man am Hauptsitz in Halifax zu einem ernüchternden Schluss: Es gibt vorerst keine Zukunft mehr. Deshalb wurde am Dienstag (1. September) der Flugbetrieb eingestellt. «Wir haben das Geschäftsmodell einfach nicht gefunden, bei dem uns wohl wäre», sagte Geschäftsführer Stephen Rowe. Die verbliebenen 15 Piloten und 40 Flugbegleiter werden entlassen. Der Entscheid sei doch sehr überraschend gekommen, kritisierten Gewerkschafter.

Ein letzter Funke Hoffnung bleibt bei Canjet

Ganz gibt Canjet indes nicht auf. Das 1999 gegründete Unternehmen wird nicht liquidiert, sondern sucht weiter nach möglichen Strategien. Nur passiert das vorerst fast ganz ohne Mitarbeitende.

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