Cockoit der Phenom 300EV: Embraer rüstet das Flugzeug mit Autoland aus.

Phenom 300EVEmbraers neueste Phenom-Version bekommt Notlande-Knopf

Wenn der Pilot ausfällt, landet die neue Phenom-Version künftig von selbst. Doch Autoland ist nicht die einzige Neuerung, die Embraer seinem Erfolgsmodell spendiert.

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Embraer hat Ende 2009 die erste Phenom 300 ausgeliefert und damals wahrscheinlich nicht geahnt, dass man mit dem Flugzeug den führenden Lightjet auf den Markt gebracht hat. Mittlerweile haben die Brasilianer über 900 Exemplare ausgeliefert. Der Jet bietet Platz für 6 bis 8 Personen, kann mit nur einem Piloten geflogen werden und überzeugt für seine Klasse mit einer Reichweite von rund 3.700 Kilometern und einer Geschwindigkeit von bis zu 988 km/h.

Und nun hat Embraer angekündigt, mit der Phenom 300EV eine modernisierte Version auf den Markt zu bringen. Das auffälligste Update ist die neue Avionik: Embraer hat das Garmin G3000 verbaut, das unter anderem mit einer 3D-Rollwegführung sowie einer Warnfunktion bei belegten Start- und Landebahnen (Runway Occupancy Awareness) ausgestattet ist. Die größte Neuerung ist jedoch, dass die Phenom 300EV künftig mit Autoland ausgerüstet sein wird. Damit wird sie zum größten Jet, der über den Knopf zur Notlandeautomatik verfügt.

Mehr Komfort in der Kabine

Zusätzlich hat Embraer die Nutzlast um 195 Kilogramm erhöht und die Reichweite um knapp 100 Kilometer auf knapp 3800 Kilometer gesteigert. Werksseitig ist jetzt eine Satellitenverbindung über Gogo Galileo verbaut, optional lässt sich zudem Starlink nachrüsten. In der Kabine sorgen eine geruchsfreie Vakuumtoilette, eine verbesserte Temperaturregelung, ein überarbeitetes Refreshment Center für Heißgetränke sowie ein System für eine bessere Luftqualität. Die ersten Flugzeuge sollen ab 2028 ausgeliefert werden.

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