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Überschall-Jet

Booms kleiner Prototyp hat Verspätung

Das Überschall-Start-up Boom Supersonic will seine Technik erst in einem kleinen Flieger testen. Doch der Start verzögert sich. Nicht zum ersten Mal.

Boom Supersonic arbeitet an einem Flugzeug, das 2,2 Mal so schnell ist wie der Schall und Platz hat für 55 Passagiere. Zuerst einmal will die Firma aus den USA aber eine kleinere Testversion namens XB-1 oder Baby Boom in die Luft bringen, die äußerlich ein wenig an einen Militärjet erinnert. «Die Daten, die wir bei XB-1-Testflügen sammeln, werden uns helfen, unser Design und unsere Technik zu verfeinern, wichtige Überschalltechnologien zu testen und Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit sicherzustellen», schreibt das Unternehmen.

Den Start dieser wichtigen Testflüge verschiebt Boom Supersonic nun allerdings erneut nach hinten. Nachdem er ursprünglich für das Jahr 2017 geplant war und dann auf 2018 verlegt wurde, lautet der neue Termin nun 2019. Das bestätige Firmenchef Blake Scholl laut dem Fachportal Flightglobal. Demnach handelte sich das Unternehmen die Verspätungen durch Optimierungen bei der Aerodynamik ein sowie durch den Wechsel auf eine andere Variante des General-Electric-J85-Triebwerkes.

Passagierjet soll pünktlich sein

Trotz der Verzögerung beim XB-1 hielt Scholl daran fest, dass Booms Passagierjet im Jahr 2025 fertig sein soll. Auf das Überschallflugzeug warten unter anderem schon Investoren wie der chinesische Reisekonzern Ctrip, Japan Airlines und die Virgin Group.



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