C-Series: Die Tests dauern wohl länger als geplant.

C-Series noch später?

Noch immer will Bombardier die ersten C-Series 2014 ausliefern. Doch Experten glauben nicht mehr an den Termin. Das trifft auch Lufthansa-Tochter Swiss.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Peter Koch lud die Gäste Ende September in die Swiss Arrival Lounge am Flughafen Zürich. Der Projektleiter C-Series der Schweizer Fluggesellschaft wollte den Geladenen die Vorteile des neuen Flugzeuges näher bringen. Dieses hatte wenige Tage zuvor seinen Erstflug erfolgreich absolviert. Die zwanzig heutigen Avro RJ100 in der Swiss-Flotte würden «ab Ende 2014 schrittweise» durch die modernen kanadischen Flieger ersetzt, erklärte er. Insgesamt orderte die Schweizer Lufthansa-Tochter dreißig Stück der C-Series.

Doch der Termin wankt. Inzwischen zweifeln immer mehr Experten, dass Bombardier den Auslieferungstermin wird halten können. Statt im Herbst 2014 wie das Management wiederholt betonte, werde das erste Flugzeug wohl erst 2015 an den ersten Kunden abgegeben, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg aufgrund der Meinung von mindestens fünf Analysten.

2400 Stunden an Flugtests

Schuld an der Verspätung könnte das Testverfahren sein. Statt 21 Test-Flugstunden brachte der erste Prototyp der C-Series bislang erst 8 Stunden hinter sich, rechnete UBS-Analyst Darryl Genovesi gemäß Bloomberg vor. Daher erwartet der Experte eine Verspätung.

Insgesamt sieht Bombardier vor der Erstauslieferung 2400 Stunden an Tests vor. Beim Erstflug schon kam es zu einer Verzögerung von mehr als acht Monaten. Der Flug selbst verlief dann aber perfekt. Die Swiss ist inzwischen selbst vorsichtiger geworden. Im neuesten Finanzbericht schreibt sie nun, dass man «ab Anfang 2015 schrittweise die Avro-Europaflotte» ersetzen werde. Doch auch dafür wird es wohl schon knapp.

Mehr zum Thema

ticker-bombardier-neu

Australien bestellt drei Bombardier Global 6500 für Grenzschutz

ticker-bombardier-neu

Bombardier sichert sich 300-Millionen-Dollar-Servicevertrag mit Vista

ticker bond

Bond bestellt mehr Jets bei Bombardier

ticker-bombardier-neu

Bombardier liefert erste Global 8000 aus - an Netjets

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin