Boeing Business Jets: Mitarbeitende sind mit ihnen seltener unterwegs.

KosteneinsparungBoeing-Manager müssen Linie statt Privatjet fliegen

Das Kostensparprogramm von Boeing wirkt sich auch auf die Reise-Regelungen aus. Statt im Privatjet soll auch das Top-Personal jetzt Economy Class fliegen.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Fast eine Million Dollar. Das waren die Reisekosten, die der ehemalige Boeing-Chef Davon Calhoun zwischen 2021 und April dieses Jahres angesammelt hatte. Denn die Topmanager des Flugzeugbauers haben unter anderem Zugriff auf eine eigene Flotte an Privatjets.

Laut dem Portal Jetspy gehören dazu zwei spezielle Boeing 737-700 und sechs Privatflugzeuge von Bombardier, darunter eine Global 6000 und fünf Challenger 600. Und Flüge mit Privatjets sind naturgemäß teurer als Linienflüge.

Kulturwandel im Gange

Das stört offenbar den Nachfolger von Calhoun. Unter der Führung von Kelly Ortberg reisen auch die Top-Angestellten vermehrt mit Linienflügen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Anweisung laute, Economy Class zu buchen. Die Zahl der Privatjetflüge von Boeing sank so von 146 im August auf 56 im September und 29 im Oktober.

Das Ganze ist Teil eines großen Kostensparprogramms beim Flugzeugbauer. Zusätzlich ist Ortbergs Ziel, einen Kulturwandel hinzubekommen. Seiner Meinung nach war das Management lange Zeit zu weit weg von den Mitarbeitenden in der Produktion. Gut möglich, dass auch die neuen Reiseregeln helfen, sich kulturell wieder anzunähern.

Mehr zum Thema

Kelly Ortberg: Er will die Kultur bei Boeing ändern.

Wie Boeings Chef den Flugzeugbauer wieder auf Kurs bringen will

Boeing-767-Produktion: Wird bald eingestellt.

Boeing 767 am Ende, 777X offiziell später und 17.000 Stellen weniger

Schweizer Außenminister streicht Botschaftern die Business Class

Schweizer Außenminister streicht Botschaftern die Business Class

alaska airlines

Alaska Airlines ist nun anders stolz auf Boeing

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies