Boeing-767-Produktion: Wird bald eingestellt.

Boeings RestrukturierungBoeing 767 am Ende, 777X offiziell später und 17.000 Stellen weniger

Boeings Weg in die Zukunft startet mit harten Einschnitten. Jetzt ist klar, worauf sich Mitarbeitende und auch Kunden einstellen müssen.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Dass der Job kein Zuckerschlecken wird, war von Anfang an klar. Nach langer Suche fand Boeing mit Kelly Ortberg dennoch einen erfahrenen Manager, der den angeschlagenen Konzern wieder auf Kurs bringen soll. Jetzt ist klar, welchen Weg er wählt. Und einfach wird der nicht. In einem Schreiben an die Mitarbeitenden legt Ortberg «ein paar schwierige Entscheidungen» offen, die nötig waren.

Die Restrukturierung des Konzerns bringt einen Stellenabbau von 10 Prozent der Vollzeitstellen mit sich. In Zahlen: etwa 17.000 von 170.000 Jobs dürften abgebaut werden. Auch Kündigungen wird das mit sind bringen. Das betrifft sowohl die oberste Managementebene, als auch andere hohe Bürojobs und Mitarbeitende in der Produktion.

Ende der Boeing 767 besiegelt

Auch über die Zukunft von Flugzeugprogrammen gibt es jetzt Klarheit. So ist unter anderem das Ende der Boeing 767 besiegelt. «Wir planen, die restlichen von unseren Kunden bestellten 767-Frachter zu bauen und auszuliefern und dann die Produktion des kommerziellen Programms im Jahr 2027 zu beenden. Die Produktion des KC-46A-Tankflugzeugs wird fortgesetzt», heißt es in der Boeing-Mitteilung. 29 offene Bestellungen für die zivile 767-Version gibt es noch.

Zudem gesteht Boeing offiziell ein, dass sich die Auslieferung der 777X weiter verzögert. «Beim 777X-Programm werden die Herausforderungen, mit denen wir in der Entwicklung konfrontiert waren, sowie die Flugtestpause und die laufende Arbeitsunterbrechung den Zeitplan des Programms verzögern», so der Hersteller. Man habe die Kunden darüber informiert, «dass wir nun mit der Erstauslieferung im Jahr 2026 rechnen».

Konflikt mit der Gewerkschaft

Vor allem die Stellenstreichungen dürften auf heftige Gegenwehr stoßen, denn Ortberg wurde direkt zu Beginn mit einem unangenehmen Konflikt konfrontiert. Eine der ersten Herausforderungen für den neuen Geschäftsführer war der Disput mit der Gewerkschaft International Association of Machinists. Die Tarifverträge liefen aus, nach wochenlangem Streik hat man sich bis heute nicht auf neue Konditionen einigen können.

Mehr zum Thema

Boeing geht gegen Gewerkschaft vor, die Streikende vertritt

Boeing geht gegen Gewerkschaft vor, die Streikende vertritt

Boeing-737-Max-Produktion: Die Max 7 und die Max 10 sind noch nicht zertifiziert.

Boeing entlässt erfahrene Ingenieure für 777X und 737 Max

Boeing-Produktion: Der Tarifvertrag von 32.000 Mitarbeitenden läuft aus.

Streiken bald 32.000 Mitarbeitende und legen Boeing lahm?

alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9

Kapitän von Unglücksflug von Alaska Airlines fühlt sich von Boeing verraten

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies