Boeing 737 Max beim Start: Setzt KLM auf A321 Neo statt auf 737 Max?

InspektionenBoeing findet in zwei Dritteln der 737 Max Fremdobjekte

Offenbar handelte es sich bei den Boeing 737 Max, in deren Tanks Lumpen und Werkzeugen gefunden wurden, nicht um Einzelfälle. In der Mehrheit der untersuchten Flieger fand man Fremdobjekte.

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Es wird wohl eine ganze Weile dauern, bis Boeing alle noch nicht ausgelieferten, aber schon gebauten 737 Max untersucht hat. In einigen Fliegern fand der Hersteller in den Flügeltanks Fremdobjekte wie Lumpen oder Werkzeuge, wie kürzlich bekannt wurde. Nach einer genaueren Inspektion zeigt sich: Offenbar sind viele der rund Boeing 400 Flieger vom Problem betroffen.

Wie die Zeitung Wall Street Journal berichtet, wurden laut mehreren Quellen aus der Branche in zwei Drittel aller bisher untersuchten 737 Max solche Fremdobjekte gefunden. Um die 50 Flieger hat Boeing bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels untersucht. 350 folgen also noch.

35 Flugzeuge mit Fremdobjekten

Der Flugzeugbauer bestätigte, dass er in 35 geparkten 737 Max Fremdobjekte gefunden hat. Das sind zwei von drei Maschinen. Viele in der Branche interpretieren das dahingehend, dass ein größeres Problem mit der Qualitätskontrolle und der Fremdobjekt-Thematik in der Produktion besteht.

Eine Inspektion dauert zwei bis drei Tage pro Flugzeug. Zuerst muss allenfalls vorhandener Treibstoff abgepumpt werden. Dann kann ein Mechaniker die Tanks in den Tragflächen mit Spezialwerkzeug begutachten. Nicht nur die noch nicht ausgelieferten Boeing 737 Max müssen untersucht werden. Der Hersteller empfiehlt Fluggesellschaften auch Inspektionen bei Fliegern, die übergeben wurden, aber seit länger als zwölf Monaten geparkt herumstehen.

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