Triebwerk von General Electric: Beim Dreamliner Teile verloren.

Dreamliner-Panne: Untersuchung

Bei einem Testflug verlor eine Boeing B787 Triebwerksteile. Nun ermittelt die amerikanische Aufsichtsbehörde NTSB.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Um 16:07 Uhr Ortszeit wurde am Charleston International Airport Alarm ausgelöst. Im Gras vor der einzigen derzeit aktiven Start- und -Landebahn war am vergangenen Samstagnachmittag (28. Juli) ein Feuer ausgebrochen. Die Einsatzkräfte fuhren umgehend zur Stelle, um sie näher zu inspizieren. Sie fanden dort schnell Metallteile. Zuerst vermuteten sie, die Splitter könnten von einem Militärflieger stammen. Denn der Airport wird nicht nur zivil, sondern auch von der amerikanischen Luftwaffe benutzt. «Aber die Teile waren nicht von unseren C-17», erklärte Air-Force-Sprecherin Rose Alexander gegenüber der Lokalzeitung The Post and Courier. Der Flughafen blieb für mehr als eine Stunde geschlossen.

Rasch zeigte sich, dass die abgefallenen Teile von einem Dreamliner stammten. Boeing testet am Charleston International Airport seinen neuen Vorzeigeflieger, der im angrenzenden Werk North Charleston gefertigt wird. Offenbar waren die Splitter bei einem Flug vom Triebwerk der zuletzt produzierten und noch unbemalten Maschine abgefallen. Der Motor stammte von General Electric. «Eine 787 hatte heute ein Triebwerksproblem während sie in North Charleston Starttests durchführte», erklärte Boeing-Sprecherin Candy Eslinger gegenüber dem Post and Courier. Der Konzern reagierte später mit der Mitteilung, dass man keine Kenntnis von Problemen habe, die «die Anlass für Sorgen bezüglich des sicheren Betriebs der bereits aktiven 787 mit Motoren von GE» habe. Das amerikanische National Transportation Safety Board will es aber genauer wissen und ordnete eine Untersuchung des Vorfalls an.

Probleme auch bei Rolls-Royce-Motoren

Es sind nicht die ersten Triebwerksprobleme des Dreamliner. Der Erstkunde All Nippon Airways entdeckte kürzlich Abnutzungen an den Motoren seiner B787. Grund dafür sei die Oberflächenbehandlung während der Produktion, heißt es damals in einer Mitteilung der Airline. Man arbeite eng mit Boeing zusammen, um die fehlerhaften Bauteile so schnell wie möglich auszutauschen und wieder flugfähig zu sein. Diese Problem-Triebwerke waren vom Typ Trent 1000 von Rolls-Royce. Am Getriebegehäuse gebe es ein Materialproblem, so ANA.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing startet mit 46 Auslieferungen und netto 112 Bestellungen ins Jahr

Nordlichter begleiteten Flug TOM950P.

In einer Boeing 737 Max 8 von Tui über den Atlantik

Tuifly-Flugzeuge am Flughafen Las Palmas: Die Airline soll künftig mehr sein als nur der Hotelzubringer.

Tui will mit ihren Fluggesellschaften mehr als nur Hotels füllen - sie sollen Gewinn machen

ticker-boeing-1

Boeing zeigt bei Singapore Airshow keine Verkehrsflugzeuge - wegen Zertifizierungsarbeiten

Video

airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack
delta dl1992 guadalajara airnav radar
Nach dem Tod eines berüchtigten Drogenbosses in Mexiko gibt es Unruhen, besonders im Bundesstaat Jalisco. Das hat auch Folgen für den Luftverkehr, besonders zwei größere Flughäfen sind betroffen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg