Dreamliner von Japan Airlines: Gleich zwei Probleme in zwei Tagen.

Dreamliner: Wieder Batterie-Ärger

Fast wie Geister aus der Vergangenheit: Eine Boeing 787 von Japan Air Lines zeigte am Sonntag ein Problem an. Die Batterien des Dreamliners machten Ärger.

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Flug JL414 startete am Freitag (8. November) pünktlich in Helsinki Vantaa und kam auch pünktlich in Tokio Narita an. Die Passagiere merkten auch gar nichts Ungewöhnliches während den 8.40 Stunden ihrer Reise. Nur im Cockpit der Boeing 787-800 von Japan Air Lines JAL kam zwischenzeitlich wohl etwas gesunde Hektik auf. Denn das Alarmsystem zeigte eine Überhitzung der Batterien des Hilfsaggregates (APU) an – und damit just an jenem Ort, an dem es beim Dreamliner Anfang Jahr mehrmals zu Batteriebränden gekommen war. Das führte am Ende zu einem mehrmonatigen Grounding des neuen Flugzeuges.

Das Problem scheint aber klein gewesen zu sein. «Die Spannung und Stromstärke bleiben jedoch in normalen Bandbreiten», erklärte die Fluggesellschaft. Man habe den Flug deshalb fortgesetzt. Die Techniker von JAL fanden bei einer Untersuchung in Tokio denn auch keinerlei Schäden an den Batterien oder Spuren einer Überhitzung. Die Chance ist deshalb groß, dass die Ursache ein defektes Alarmsystem war.

Jeder kleinste Schritt wird kritisch verfolgt

Insofern ist der neue Zwischenfall vielleicht auch gar kein richtiger. Doch seit der weltweiten Zwangs-Stillegung der Dreamliner-Flotte ist die Luftfahrtbranche und die Öffentlichkeit besonders aufmerksam. Denn die Boeing 787 zeigte in den letzten Monaten immer wieder Kinderkrankheiten. Besonders gelitten hatte Norwegian, die mit mehreren Ausfällen zu kämpfen hatte. Aber auch bei Lot kam es kürzlich erneut zu einer Panne. Die Maschine konnte letzte Woche nicht aus Bangkok zurückfliegen, da es Probleme mit der Stromzufuhr gab.

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