Boeing 747-8: Besser als der A380?

Boeing will 747-8 für Emirates

Die Verkäufe des neuen Jumbo-Jets von Boeing harzen. Nun umgarnt der Produzent einen potenziellen Großkunden – und dringt in Airbus' Revier vor.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Boeings Verkaufsvize macht keinen Hehl daraus, wen er verdrängen will: «Emirates will neue Triebwerke für den Airbus A380. Wir haben schon vier davon an unserem Jet», so John Wojick bei einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Er hofft, dass die Airline aus Dubai sich für die Boeing 747-8 als neuen Riesenflieger entscheidet.

Denn Emirates-Chef Tim Clark hat bereits angekündigt, Dutzende neue Ultra-Großraumflugzeuge zu brauchen, um dem massiven Wachstum seiner Fluggesellschaft zu begegnen. Bisher setzt er in der Kategorie auf Airbus' A380. Doch von den Europäern forderte Emirates nun, dass sie den Superjumbo überarbeiten, um die Effizienz zu steigern. Dann werde man auch mehr bestellen. Ein Bestandteil des gewünschten A380 Neo: Neue Triebwerke.

Boeing springt in die Bresche

Von Airbus hieß es bisher nur, man nehme Forderungen so großer Kunden immer Ernst. Doch konkrete Gespräche führe man momentan nicht. «Wir glauben, wir haben eine gute Lösung für Emirates», springt daher Boeings Wojik in die Bresche. In Sachen Effizienz und Kapazität sei die 747-8 sehr geeignet für Emirates. «Wir würden uns freuen, wenn die Flotte mit dem Jet ergänzt würde.» Bereits jetzt fliegt die Boeing 777 als Langstreckenjet für Emirates.

Ein Großkunde wäre genau das, was das 747-Programm braucht. Denn zuletzt sah es nicht gut aus für den Jumbo. Die Verkäufe entwickelten sich so schlecht, dass Boeing schon zweimal die Produktion hinunterschrauben musste. Nach anfangs zwei B747-8 pro Monat stellt Boeing nun nur noch 1,5 Pro Monat her.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

 Airbus A380 von Global Airlines: Droht jetzt das Ende?

Die Luft für Superjumbo-Airline Global Airlines wird dünner

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Der Airbus A380 von Global Airlines auf einem Foto aus dem Jahr 2025: War schon lange nicht mehr in der Luft.

Neuer Ärger für Global Airlines: Gläubigerin beantragt Liquidation

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier