Flughafen Frankfurt und Verdi-Schreiben: Widerstand gegen die AfD.

«Abschiebetickets»Bodenangestellte sehen Luftfahrt durch AfD verunglimpft

Die Verdi-Vertrauensleute Lufthansa Boden in Frankfurt kritisieren die «Abschiebetickets» eines AfD-Kreisverbandes scharf. Diese stünden im Gegensatz zu den Werten der Luftfahrt und würden ein schlechtes Licht auf die Branche werfen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Kreisverband Karlsruhe  der AfD hat in Briefkästen Abschiebetickets eingeworfen, die auf der Vorderseite Flugtickets nachempfunden sind. Statt eines Passagiernamens steht darauf «illegale Einwanderer» und als Reiseziel «sicheres Herkunftsland». Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung, wie das Fachportal Legal Tribune  berichtet. Und es gibt auch Widerstand aus der Luftfahrtbranche.

In einem Schreiben der Vertrauensleute der Gewerkschaft Verdi für die Lufthansa-Bodenangestellten am Flughafen Frankfurt, das aeroTELEGRAPH vorliegt, heißt es: «Diese Bordkarten wurden unter anderem auch in unserer nächsten Umgebung, in Offenbach, in die Briefkästen von Bürger:innen mit nicht typisch deutsch gelesenen Nachnamen verteilt.» Die Rechtspartei befinde sich mit dieser Aktion in der Tradition der NSDAP und der rechtsextremen NPD, die in den Jahren 1933 und 2013 bereits Bahn- beziehungsweise Flugtickets an Menschen verteilten hätten, die aus ihrer Sicht unerwünscht gewesen seien.

«Bordkarten stellen nur WIR aus»

«Bordkarten sind unser Arbeitsmaterial, die AfD zieht unsere Branche damit in eine faschistoide politische Ecke, die nicht zu unserem Weltbild und Geschäftscredo gehört», schreiben die Vertrauensleute des Bodenpersonals. Das Luftfahrtgeschäft sei international und verbindend, nicht spaltend und ausgrenzend. «Bordkarten stellen nur WIR aus und diese sind bunt - so wie wir», heißt es. Die AfD sei keine Alternative für Deutschland.

Mehr zum Thema

Verdi: Branchentarifverträge für Bodenverkehrsdienste werden allgemeinverbindlich

Verdi: Branchentarifverträge für Bodenverkehrsdienste werden allgemeinverbindlich

Verdi wittert bei Fraport-Betriebsratswahlen Unregelmässigkeiten

Verdi wittert bei Fraport-Betriebsratswahlen Unregelmässigkeiten

ticker-lufthansa

Digitale Mitgliederwerbung: Vereinigung Cockpit klagt gegen Lufthansa

Tap und Lufthansa: Kommt es zum Kauf der Anteile?

Lufthansa reicht verbindliches Angebot für Tap Air Portugal ein

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack