Flughafen Frankfurt und Verdi-Schreiben: Widerstand gegen die AfD.

«Abschiebetickets»Bodenangestellte sehen Luftfahrt durch AfD verunglimpft

Die Verdi-Vertrauensleute Lufthansa Boden in Frankfurt kritisieren die «Abschiebetickets» eines AfD-Kreisverbandes scharf. Diese stünden im Gegensatz zu den Werten der Luftfahrt und würden ein schlechtes Licht auf die Branche werfen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der Kreisverband Karlsruhe  der AfD hat in Briefkästen Abschiebetickets eingeworfen, die auf der Vorderseite Flugtickets nachempfunden sind. Statt eines Passagiernamens steht darauf «illegale Einwanderer» und als Reiseziel «sicheres Herkunftsland». Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung, wie das Fachportal Legal Tribune  berichtet. Und es gibt auch Widerstand aus der Luftfahrtbranche.

In einem Schreiben der Vertrauensleute der Gewerkschaft Verdi für die Lufthansa-Bodenangestellten am Flughafen Frankfurt, das aeroTELEGRAPH vorliegt, heißt es: «Diese Bordkarten wurden unter anderem auch in unserer nächsten Umgebung, in Offenbach, in die Briefkästen von Bürger:innen mit nicht typisch deutsch gelesenen Nachnamen verteilt.» Die Rechtspartei befinde sich mit dieser Aktion in der Tradition der NSDAP und der rechtsextremen NPD, die in den Jahren 1933 und 2013 bereits Bahn- beziehungsweise Flugtickets an Menschen verteilten hätten, die aus ihrer Sicht unerwünscht gewesen seien.

«Bordkarten stellen nur WIR aus»

«Bordkarten sind unser Arbeitsmaterial, die AfD zieht unsere Branche damit in eine faschistoide politische Ecke, die nicht zu unserem Weltbild und Geschäftscredo gehört», schreiben die Vertrauensleute des Bodenpersonals. Das Luftfahrtgeschäft sei international und verbindend, nicht spaltend und ausgrenzend. «Bordkarten stellen nur WIR aus und diese sind bunt - so wie wir», heißt es. Die AfD sei keine Alternative für Deutschland.

Mehr zum Thema

Verdi: Branchentarifverträge für Bodenverkehrsdienste werden allgemeinverbindlich

Verdi: Branchentarifverträge für Bodenverkehrsdienste werden allgemeinverbindlich

Verdi wittert bei Fraport-Betriebsratswahlen Unregelmässigkeiten

Verdi wittert bei Fraport-Betriebsratswahlen Unregelmässigkeiten

Boeing 747-8 vor dem Abflug Richtung USA im Januar 2026: Fliegt mittlerweile für die U.S. Air Force.

Aus Lufthansa-Kranich wird Air-Force-Kranich: Ehemalige D-ABYD fliegt schon eifrig für die USA

Boeing 707 von Lufthansa: Damit flog die Fluglinie in den 1960ern in die USA - war dort aber wenig bekannt.

Als Lufthansa beschloss, der Rote Baron zu sein

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil