Boeing 777 von Biman: Bald nach New York?

Biman setzt auf USA-Flüge

Die Fluggesellschaft aus Bangladesch plant wieder Flüge in die USA und nach Kanada. So will sie endlich aus den roten Zahlen kommen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Seit 2006 fliegt Biman Bangladesh Airlines nicht mehr nach Nordamerika. Doch das soll sich bald ändern. Wie das Nachrichtenportal BD News 24 berichtet, plant Bangladeschs Nationalfluggesellschaft, schon im kommenden Jahr Flüge in die USA und nach Kanada zu beginnen. Sie will dazu die Boeing 777 nutzen, die Anfang des nächsten Jahres zur Flotte stoßen sollen. Im Februar und März nimmt Biman Bangladesh Airlines sie in Empfang.

Doch noch hat Biman kein grünes Licht für die Pläne erhalten. Mit Kanada befinden sich Vertreter der Airline gerade in Gesprächen. Ein Expertenteam aus den USA untersucht die Sicherheitsbedingungen in Bangladesch. Erst wenn dieses die Pläne abnickt, kann Biman die Flüge aufnehmen. Neben den USA und Kanada plant die Fluggesellschaft auch neue Flüge nach China.

Hoffnung auf Profit

Von den neuen Langstreckenrouten erhofft sich Biman endlich die Profitabilität. Im Geschäftsjahr 2011/2012 schrieb sie Verluste von rund 60 Millionen Euro, welche sie ein Jahr später auf rund 19 Millionen reduzierte. Das Jahr 2013/2014 will man mit einem Verlust von rund acht Millionen abschließen. Doch wirklich auf Kurs ist die Fluggesellschaft dabei offenbar nicht.

Laut der Zeitung Dhaka Tribune bat Biman die Regierung gerade erst um einen Kredit von 50 Millionen Dollar, um eine Liquiditätskrise zu überwinden. Außerdem musste man laut einer Meldung des Financial Express Bangladesh zwei brandneue Boeing 737 noch vor der Auslieferung wieder verkaufen, weil das Geld fehlte, um die neuen Jets zu bezahlen.

Mehr zum Thema

Kampfdrohneneinsatz im Dschungel Kein Entkommen für Drogenschieber

Wie die Armee der USA Drogenkartelle aus der Luft bekämpft

Bombardier Global 6500: Darf in den USA nicht verkauft werden, sagt Präsident Donald Trump.

Trump will Bombardier aus den USA verbannen - doch die Drohung birgt einen sachlichen Fehler

ticker-usa

Neue Regel des Verkehrsministeriums der USA entlastet Airlines bei Wartungsproblemen

ticker-usa

Erstmals seit 53 Jahren: Flughafen in Virginia erhält Zulassung für kommerzielle Flüge

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies