AusbauBhutan muss Sicherheitsmängel am Flughafen Paro beseitigen

Die Behörden haben Sicherheitsmängel am Paro International Airport ausgemacht. Deshalb wird der einzige internationale Flughafen von Bhutan erweitert.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Tandi Wangchuk machte keinen Hehl daraus, dass die Lage der Heimatbasis nicht gerade ideal ist. Der Anflug auf den Flughafen Paro sei «herausfordernd, nicht nur, weil er so hoch liegt, sondern weil rundherum Berge sind», so der Chef von Drukair vor zwei Jahren im Interview mit aeroTELEGRAPH. Zudem könne der einzige internationale Flughafen von Bhutan wegen fehlendem Instrumentenlandesystem nur bei Tageslicht angeflogen werden und in einigen Monaten störten starke Winde.

Die Lage habe allerdings auch einen Vorteil. «Obwohl sie es könnten, wollen ausländische Konkurrenten nicht nach Bhutan fliegen, weil es einfach zu schwierig ist», sagte der Chef der bhutanesischen Nationalairline. Ein wenig sollen die Risiken nun allerdings entschärft werden. Der Flughafen Paro wird deutlich erweitert, wie die Zeitung Kuensel berichtet.

Zwei Bereiche müssen erweitert werden

Dabei geht es nicht darum, die Kapazität zu erweitern. Die bhutanesischen Behörden haben Sicherheitsmängel ausgemacht, die korrigiert werden müssen. So soll der Landebahnstreifen (im Jargon Runway Strip genannt) auf eine Breite von 75 Meter erweitert, wie das international gefordert wird. In Paro ist der Bereich, der zum Schutz beim unbeabsichtigten Verlassen der Piste frei bleibt, kleiner.

Das liegt an einer Straße, die parallel zur 2265 Meter langen und 30 Meter breiten Piste 15/33 entlang führt. Sie soll nun verlegt werden. Zudem fehlt in Paro am südlichen Ende der Start- und Landebahn eine Endsicherungsfläche (im Jargon Runway End Safety Area). Diese Bereiche sind dazu da, die Folgen eines Überschießens zu begrenzen.

Flughafen muss privates Land aufkaufen

Um die beiden Maßnahmen umsetzen zu können, muss das Flughafengelände insgesamt um 36 Hektar erweitert werden. Nicht nur der Staat muss dazu Land abgeben, auch 184 private Landbesitzer sind betroffen. Man habe bereits Verhandlungen aufgenommen, so die Chefin des Flughafens zu Kuensel.

Mehr zum Thema

Die Landung in Paro aus dem Cockpit einer ATR  42 aus gesehen.

So landet man mit einem Airbus-Jet in den Bergen von Bhutan

Airbus A321 XLR von Drukair: Soll so aussehen - wenn es ihn den geben wird.

Drukair zurrt Airbus-Order fest - nimmt A321 XLR aber nur, wenn Flughafen rechtzeitig fertig wird

Tandi Wangchuk: «Hinzu kommen die hohen Kosten, das Kerosin muss ja erst nach Bhutan gefahren werden.»

«Wir planen bei Drukair, einen Airbus A319 in einen Frachter umzubauen»

Pilatus PC-24 am Flughafen Paro: Vertreter von Pilatus und Bhutan bei der Übergabe des Jets.

Wie ein Ehrengast: Druk Air begrüßt ihren neuen Pilatus PC-24 mit traditionellem Ritual

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies