Beinahekollision am Nachthimmel

Eine Maschine von Virgin raste über Australien auf einen Jet von Cathay zu – der Flugüberwacher merkte nichts.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Das Ereignis passierte im Dezember 2009. Nun hat das Australian Transport Safety Bureau erstmals darüber berichtet. Nordwestlich des kleinen Dörfchens Tennant Creek im Norden des Inselstaates rasten um 2.53 Uhr Ortszeit morgens zwei Jets gefährlich aufeinander zu. Sie befanden sich auf der gleichen Flugroute, wie die Behörde im Bericht schreibt, der nun im Juni 2011 veröffentlich wurde. Bis zu einem Crash hätten nur wenige Minuten gefehlt, so ein Resultat der Untersuchung.

Die Boeing 737-800 von Virgin Blue (heute Virgin Australia, (Registration: VH-VUJ) war unterwegs von Melbourne nach Darwin. Gleichzeitig flog Airbus A330-300 (Registration: B-HLV) in entgegen gesetzter Richtung von Hongkong Richtung Melbourne. Der zuständige Flugüberwacher hatte offenbar keine Ahnung, dass es zu einem Zusammenstoss kommen würde, wie der Bericht festhält. Die Besatzungen der beiden Maschinen bemerkten ihren Kollisionskurs selbstständig und unternahmen Massnahmen, um ein Unglück zu verhindern.

Einige Mängel entdeckt

Im Rahmen der Untersuchung fanden die australischen Behörden einige Schwachstellen. So war der Lotse nicht darin ausgebildet worden, wie man zwei Flugzeuge in solchen Notsituationen wieder auf separate Routen bringt. Zudem war im Zeitpunkt der Gefahr – es herrschte Stossverkehr über Australien – kein Aufseher anwesend, welcher dem Fluglotsen zur Seite hätte stehen können.

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack