Mount AgungBali-Flüge wegen Vulkanasche ausgesetzt

Der größte Vulkan der Insel gibt keine Ruhe. Das betrifft auch den Flugverkehr in Bali. Auch die Nachbarinsel musste ihren Flughafen schließen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Was Bali so besonders macht, wird für die indonesische Insel immer wieder zum Problem: Mount Agung, der größte Vulkan der beliebten Touristendestination, spuckt immer mehr Asche. Experten gehen davon aus, dass eine große Eruption unmittelbar bevorsteht. Eine Ascheschicht von einem halben Zentimeter Dicke soll bereits in Dörfern um den Vulkan alles bedecken, 100.000 Menschen mussten wegen der akuten Gefahr evakuiert werden.

Auch der Luftverkehr der Insel ist betroffen. Der Flughafen in der Hauptstadt Denpasar bleibt wegen der Gefahr einer grossen Eruption für 24 Stunden geschlossen. Das Volcano Observatory Notice for Aviation hat die Asche-Warnstufe auf Rot erhöht. Am Sonntagabend beobachteten Einwohner feurigen Rauch und Lava, die aus dem Vulkan austraten.

Auch Lombok war betroffen

Nicht nur Bali selbst, auch die Nachbarinsel Lombok hatte mit der Asche zu kämpfen. Bis Montag früh musste auch der Flughafen von Lombok wegen der Eruptionen geschlossen bleiben. Nun hat der Flughafen aber wieder eröffnet und dient auch als Ausweichflughafen für viele Bali-Flüge.

Die Regierung will den Flughafen nutzen, um Touristen wieder heim zu fliegen. Diese sollen mit Fähren auf die Nachbarinsel gelangen, hieß es. Allerdings finden auch auf Lombok noch nicht alle Flüge statt. Reisende sollten sich vor dem Flug bei der Airline über den Status informieren.

Mehr zum Thema

Bilder vom Vulkan: Im Video unten live zu sehen.

Vulkan in Island ausgebrochen - Luftverkehr läuft normal

Droht der europäischen Luftfahrt eine neues Eyjafjallajökull-Szenario?

Droht der europäischen Luftfahrt eine neues Eyjafjallajökull-Szenario?

Blick aus dem Flugzeug: Lava bahnt sich ihren Weg am Boden.

Ein Fensterplatz zum Vulkanausbruch

Aschewolke nach Vulkanausbruch könnte Luftverkehr einschränken

Aschewolke nach Vulkanausbruch könnte Luftverkehr einschränken

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack