So wird der Flughafen nach der Fertigstellung aussehen.

Ramon International AirportBald landen erste Flüge am neuen Flughafen Eilat

Der Ramon International Airport wird am 21. Januar eröffnet. Er bedient den Badeort Eilat und ersetzt zwei bisherige Airports.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Los geht es erst einmal mit Inlandsflügen: Am 21. Januar soll in Anwesenheit von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu der neue Flughafen von Eilat eröffnet werden. Er wird die beiden bisherigen Flughäfen der Region ersetzen. Internationale Flüge landen derzeit noch am Flughafen Ovda (Iata-Code VDA). Nachts darf er aber nicht mehr angeflogen werden, weil die Piste in einem zu schlechten Zustand ist. Nationale Strecken werden zum kleinen Flughafen Eilat (Iata-Code ETH) gelenkt.

Zunächst werden ab dem Ilan and Assaf Ramon International Airport (Iata-Code ETM) laut der Zeitung Times of Israel nur Flüge innerhalb von Israel abheben. Noch ist nicht klar, ab wann der komplette Flugbetrieb an den neuen Flughafen umzieht. Der neue Flughafen liegt im rund 18 Kilometer von Eilat entfernten Timna-Tal direkt an der Grenze zu Jordanien. Eine Zugverbindung nach Eilat ist in Planung, doch zu Beginn werden Shuttles den Flughafen in einer zehnminütigen Fahrt mit dem Badeort verbinden.

Zwei Millionen Passagiere im Jahr

Zunächst soll der Flughafen 2 Millionen Passagiere im Jahr abfertigen können, 2030 sollen es 4,2 Millionen sein, heißt es auf der Seite des Ramon International Airports. Mit seiner 3600 Meter langen Piste kann er auch große Flugzeuge wie die Boeing 747 aufnehmen.  Er verfügt wegen seiner Lage nahe an Ägypten über einen 26 Meter hohen und viereinhalb Kilometer langen Raketenabwehrzaun.

Benannt wurde der Flughafen nach dem ersten israelischen Astronauten Ilan Ramon und dessen Sohn Assaf, einem Kampfjetpilot. Ilan Ramon kam ums Leben, als Spaceshuttle Columbia im Jahr 2003 beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre in Flammen aufging. Sein Sohn starb sechs Jahre später beim Absturz seines F16-Kampfjets während eines Trainingsfluges.

Auch Flughafen in Jordanien

In unmittelbarer Nähe liegt auch der jordanische King Hussain Airport. Er bedient den Badeort Aqaba. Der neue Flughafen kam beim Nachbarland nicht gut an. Er beschränke die Souveränität des jordanischen Luftraums und damit die Sicherheit. An- und Abflüge, so die Regierung.

Erhalten Sie in der oben stehenden Bildergalerie einen Eindruck des neuen Flughafens von Eilat.

Mehr zum Thema

Timna Airport: Der neue Flughafen soll im April eröffnen.

Israel bietet Airlines Geld für Eilat-Flüge

ticker-israel

Israel organisiert kostenlose Rückholflüge aus den Emiraten

ticker-israel

Israel will Luftraum wieder öffnen

ticker-israel

Boeing 767 der israelischen Regierung in Berlin in Sicherheit gebracht

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin