Airbus A320 von Austrian Airlines: Im Winter unterbeschäftigt.

Weitere Ziele fallen wegAustrian Airlines muss Flugplan nochmals ausdünnen

Die österreichische Fluggesellschaft bedient weitere Strecken vorübergehend nicht mehr. Insgesamt startet Austrian Airlines nur noch zu 40 Destinationen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

In der ersten Novemberhälfte hat Austrian Airlines ihr Angebot auf rund 20 Prozent heruntergefahren. Ab Mitte des Monats wird es noch einmal weiter gesenkt: Im Vergleich zum Vorjahr werde die Kapazität nur noch rund ein Zehntel betragen, erklärt ein Sprecher gegenüber aeroTELEGRAPH. «Aufgrund der allgemein schwachen Nachfrage werden wir den Flugplan von Mitte November bis Mitte Dezember 2020 weiter ausdünnen».

Neben der Reduktion von Flugfrequenzen würden in diesem Zeitraum auch einige Destinationen temporär gar nicht bedient, erklärt der Sprecher von Austrian Airlines weiter. Konkret sind dies: Bangkok, Bologna, Chicago, Jerewan, Klagenfurt, Köln, Košice, Nizza und Podgorica. Bereits mit Anfang November wurden Chişinău, Iaşi, Lwiw, Leipzig, Lyon, Nürnberg und Odessa temporär eingestellt.

Nur rund ein Drittel des früheren Streckennetzes

Ab Mitte November werden damit von Austrian Airlines nur noch 40 Destinationen angesteuert. Zu besseren Zeiten hat die österreichische Fluggesellschaft mehr als 120 Ziele bedient.

Neben Einstellungen und Reduzierungen gibt es angesichts der Covid-19-Pandemie bei AUA auch immer wieder unübliche Flugzeugeinsätze: So setzt die Lufthansa-Tochter aktuell auf der Strecke nach Kairo noch bis voraussichtlich Mitte Dezember eine Boeing 767 statt Airbus A320 ein. Man könne so «mehr Fracht transportieren», so der Austrian-Sprecher.

Mehr zum Thema

Schalter am Flughafen Wien: Die Bordkarte wird nur mit negativem test freigeschaltet.

«Unser Ziel ist ein flächendeckender Einsatz»

Jet von Austrian Airlines: Wenig unterwegs.

Austrian Airlines legt auf sieben Strecken Pause ein

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier