Corona-Schnelltest: Hoffnung für die Branche.

Planungen auch bei Lufthansa und SwissAustrian Airlines erprobt Corona-Schnelltests

Die Lufthansa-Gruppe bereitet die Einführung von Covid-19-Schnelltests vor. Austrian Airlines kündigt einen Probebetrieb an. Auch Lufthansa und Swiss arbeiten an Pilotflügen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Im September erklärte die Lufthansa-Gruppe, dass sie künftig Covid-19-Schnelltests anbieten will. Bei der Tochter Austrian Airlines in Wien wird dies nun konkreter. «Austrian Airlines plant gemeinsam mit dem Flughafen Wien demnächst einen Probebetrieb, bei dem Passagiere Covid-19-Antigen-Schnelltests nutzen können», sagt eine Austrian-Sprecherin gegenüber unserem Partnerportal Aviation Net Online/Austrian Aviation.

«In diesem Probebetrieb sollen Passagiere auf einer ausgewählten Europastrecke die Möglichkeit erhalten, Schnelltests freiwillig und kostenlos durchzuführen», so die Sprecherin weiter. «Im Rahmen des Tests sollen Abläufe und Prozesse geprüft werden.» Die Erkenntnisse würden anschließend zur Ausgestaltung des Testangebots genutzt.

Swiss arbeitet an Einführung in Zürich und Genf

Auf welcher Strecke der Probebetrieb stattfinden soll und wann es los geht, verriet Austrian Airlines noch nicht. Ein Sprecher von Swiss erklärte gegenüber aeroTELEGRAPH, auch in der Schweiz seien Pilotflüge für die Erprobung in Planung. Ziel sei «ein Konzept zur Einführung von Schnelltests unter anderem an den Landesflughäfen Zürich und Genf».

Zur Frage, wie es bei Lufthansa in Deutschland mit entsprechenden Plänen aussieht, sagte ein Sprecher der Luftfhansa-Gruppe nur, man wolle «so schnell wie möglich mit ersten Pilotflügen in die Erprobung» gehen. Auf Details ging er nicht ein.

Hoffnung für den Transatlantikverkehr

«Tests für Personen, die aus Gebieten mit höherem Infektionsgeschehen kommen, bieten mehr Sicherheit als etwa eine Quarantänepflicht, die nur schwer zu kontrollieren ist», argumentiert Lufthansa. Daher sei es eine Möglichkeit, alle Gäste vor Antritt eines Fluges in einem Risikogebiet mit Schnelltestverfahren negativ auf Covid-19 zu testen.

Airlines hoffen durch Schnelltests auch auf den Abbau von Reisebeschränkungen zwischen Ländern. «So könnte zum Beispiel die gegenseitige Anerkennung eines verbindlichen negativen Covid-19-Schnelltests vor dem Abflug Grundlage für die Wiederaufnahme des Transatlantikverkehrs sein», so Lufthansa. In bestimmten Fällen sei sogar die Kombination aus einem Schnelltests vor Abflug und einem weiteren Test nach Ankunft denkbar.

United testet zwischen San Francisco und Hawaii

In den Vereinigten Staaten startet United Airlines heute (15. Oktober) bei Flügen zwischen San Francisco und Hawaii ein Pilotprogramm mit Covid-19-Schnelltests. Diese zeigen innerhalb von 15 Minuten, ob eine Person womöglich infiziert ist, und sollen den Reisenden eine Quarantäne ersparen. United will auf der Strecke San Francisco – Hawaii herausfinden, ob sich das Testsystem auch auf internationale Routen ausweiten lässt.

Mehr zum Thema

Covid-19-Antigen-Test: Schnelle Ergebnisse.

Lufthansa plant Covid-19-Schnelltests

United Airlines testet Corona-Schnelltest

United Airlines testet Corona-Schnelltest

Branchenorganisationen fordern Coronatests statt Quarantäne

Branchenorganisationen fordern Coronatests statt Quarantäne

ticker-lufthansa

Lufthansa, Austrian Airlines und ITA Airways nehmen Flüge nach Riyadh und Amman wieder auf

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies