Airbus A320 von Austrian Airlines: Wieder viel unterwegs.

Mehr Kabinenpersonal nötigAustrian Airlines braucht wieder die ganze Flotte

Die österreichische Lufthansa-Tochter knüpft die Hoffnungen auf Aufschwung an einen fulminanten Sommer. Auf die neue Chefin Anette Mann warten einige Herausforderungen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Der erste öffentliche Auftritt der neuen Austrian-Airlines-Chefin Anette Mann beschränkte sich am Donnerstag (3. März) aufs Lächeln und Hallo sagen. Die harten, oft negativen Fakten des Jahresergebnisses mussten die beiden Vorstandskollegen Michael Trestl und Francesco Sciortino präsentieren. So gibt es etwa beim Personal noch Handlungsbedarf.

Bis heute sind 1195 bei Austrian Airlines Vollzeitstellen abgebaut worden. Das ist nahe am gesteckten Ziel von 1350. Die gute Nachricht dabei: Es wird keine Kündigungen geben.

An machen Stellen zu viel, an manchen zu wenig

Die schlechte Nachricht aber: Das Personal wurde nicht in allen Unternehmensteilen genau so reduziert, wie es gerade nötig ist. So gibt es in einigen Bereichen nach wie vor zu viel Personal und es wird sogar darüber nachgedacht, ob und in welchem Ausmaß die Kurzarbeit weitergeführt wird. Welche Bereiche das sind, wollte die Airline-Führung nicht verraten.

Beim Kabinenpersonal hingegen fehlen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, hier soll neues Personal im dreistelligen Bereich aufgenommen werden. Genauere Zahlen nennt Austrian nicht. Grund für den Personalbedarf sind die Hoffnungen auf einen gut laufenden Sommer.

Boeing 777 wird in Taipeh in Schuss gebracht

Der Austrian-Vorstand erwartet im touristischen Bereich 20 Prozent mehr Buchungen als im Jahr 2019. Daher werden alle 61 verbliebenen Flugzeuge im Einsatz sein. Auch die zuletzt am Boden gebliebenen zwei Airbus A320 und eine Boeing 777. Letztere wird gerade in Taipeh in Schuss gebracht.

Im August werden dann die vier angekündigten fabrikneuen A320 Neo erwartet. Im Gegenzug werden alte A320 ausgeflottet. Zwei gehen an Lufthansa, zwei zurück an Leasinggeber.

Mehr zum Thema

Austrian Airlines fliegt weniger Verlust ein

Austrian Airlines fliegt weniger Verlust ein

Embraer E195, Kennzeichen OE-LWD: Trägt nun Austrians neues Kleid.

Erster Embraer-Jet trägt die neue Austrian-Tracht

Airbus A320 Neo: Bald für Austrian Airlines unterwegs.

Austrian Airlines erhält vier Airbus A320 Neo

Ausgeliefert: Der erste Airbus A350 von KLM in Amsterdam.

So plant KLM mit dem Airbus A350

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin