Embraer 190 von Austral: 20 neue Flieger.

Großereignis für Argentinien

Austral nahm ihre 20. Embraer 190 in Empfang. Damit ist die größte Bestellung der Geschichte der Luftfahrt des Landes komplett.

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span>Mariano Recalde war höchstpersönlich nach São Paulo geflogen, um die letzte von zwanzig Embraer 190 abzuholen. Der Chef von Aerolíneas Argentinas und damit auch der Inlandtochter Austral Lineas Aereas blickte in seiner Rede bei der Übergabezeremonie selbstkritisch zurück: «Aerolíneas war ein Unternehmen, in dem man viel versprach und wenig tat. Das führte fast zum Zusammenbruch». Deshalb sei die Auslieferung dieser letzten Maschine ein Moment des Stolzes. Noch nie in der Geschichte der argentinischen Luftfahrt habe es eine derart große Bestellung gegeben. Und das alles sei in einer Rekordzeit geschehen.

Mit den neuen Maschinen wird Austral von Grund auf erneuert. Die Airline positioniere sich so als Referenz in der Region und als diejenige mit der modernsten Flotte, erklärte Embraer-Chef Paulo César de Souza e Silva. Zur Bestellung gehörten neben den 20 Jets auch eine Vereinbarung zur Reparatur und zum Training der Piloten. Zudem kaufte Aerolíneas Argentinas für 600'000 Dollar einen Simulator, um die Kapitäne auf der neuen Embraer schulen zu können.

Massiv verjüngte Flotte

Dank der neuen Maschinen verjüngt sich die Flotte von Austral auf rund elf Jahre. Noch im Einsatz der Airline sind nun 14 Maschinen der MD 80 Series von Boeing. Die MD-81, MD-83 und MD-88 sollen bis 2012 ausgemustert werden, was das Alter der Flotte massiv drücken wird. Denn die Jets sind seit 1993 im Einsatz. Vom Hub Cordoba aus bedient Austral Lineas Aereas zusammen mit der Muttergesellschaft Aerolíneas Argentinas 32 Destinationen im Inland.

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