Riesig soll der neue Flughafen auf Boris Island werden...

Steht Heathrow vor dem Aus?

Bürgermeister Boris Johnson will bei der Themsemündung einen neuen Megaflughafen für London bauen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office

Die Isle of Grain in der Grafschaft von Kent liegt in der Nähe der Themsemündung. Heute noch ist es eine nette grüne Insel, auf der Kühe grasen und Bauern ihre Felder bestellen. Auf der Themse draußen kreuzen Windsurfer. Doch genau hier sollen bald im Minutentakt Flugzeuge starten und landen. Hier will Bürgermeister Boris Johnson den Thames Estuary Airport bauen. London braucht einen neuen Flughafen. Heathrow, Gatwick, Stansted, Luton und London City sind nicht mehr ausbaufähig. Trotz einer Auslastung von 99 Prozent wird auch Heathrow nicht mehr erweitert. Das hat der britische Premierminister David Cameron kürzlich entschieden. Doch um den wachsenden globalen Flugverkehr zu bewältigen, benötigt London dringend höhere Kapazitäten.

In letzter Zeit wird deshalb der Vorschlag des Londoner Bürgermeisters Boris Johnson, einen neuen Flughafen an der Themsemündung zu bauen, immer konkreter. Käme es zum Bau, würde das faktisch das Ende für Heathrow bedeuten. Mit den geplanten vier Start- und Landebahnen, wäre der neue Flughafen gegenüber dem bisher größten Londoner Flughafen im Londoner Osten im Vorteil. Denn er wäre 24 Stunden lang anfliegbar, da rundherum kaum Menschen wohnen. Cameron will nun im März die Planung von Boris Island, wie der Flughafen im Volke genannt wird, offiziell vorstellen. Dann wird auch ein Gesamtprogramm für den britischen Luftverkehr bekannt gegeben.

[gallery]

Laut Johnson kann Heathrow in Zukunft mit anderen europäischen Flughäfen wie Frankfurt oder Amsterdam nicht mehr mithalten. Hingegen wäre der neue Flughafen an der wenig besiedelten Themsemündung sehr günstig für Flüge Richtung Osten und nach Nordengland. Eine Anbindung an die Eisenbahnlinie des Eurostar wäre ebenfalls möglich und es könnten bis zu 150 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt werden. Das wäre doppelt so viel wie Heathrow momentan schafft. Architekt Norman Foster hat schon erste Entwürfe des Megaprojektes vorgestellt. Die Themsemündung müsste für das Projekt aber komplett umstrukturiert werden, um den Flughafen vor Überschwemmungen zu schützen. Die Kosten für das Bauvorhaben: rund 50 Milliarden Pfund.

Mehr zum Thema

Blick aus einem Airbus A321 von Condor: Bald auch in London möglich.

Condor baut eigenes Zubringernetz weiter aus

Flughafen Gatwick mit beiden Pisten: Die nördliche Piste wird bis 2030 verschoben.

Grünes Licht für zweite Piste in London-Gatwick

Boeing 787-8 von Tui: Ein Dreamliner musste am 29.Juni unplanmäßig in Stansted landen.

Boeing 787 von Tui Airways macht Hüpfer von London nach London

ticker-london-gatwick-lgw

Wechsel beim Flughafen London- Gatwick: Pierre-Hugues Schmit übernimmt Chefposten

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack