Lufthansa-Flug ab München: Die Fluggesellschaft baut in Bayern weiterhin aus.

Aufteilung zwischen Frankfurt und MünchenLufthansa schaut sich Boeing 787 «sehr genau» an

Der Konzern forciert das Wachstum in Bayern. Lufthansa stellt große Flugzeuge konsequent nach München und kleinere nach Frankfurt. Die Boeing 787 ist dabei ein Thema.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Carsten Spohr hat ein Problem. Das aktuelle und geplante Wachstum ist derzeit so groß, dass die Infrastruktur in Deutschland zum Engpass wird. Am Drehkreuz Frankfurt sieht der Vorstandsvorsitzende von Lufthansa keinen Spielraum mehr für einen weiteren Ausbau - auch weil die Terminals am Limit operieren. «Weiteres Wachstum ginge hier nur zu geringerer Qualität, und das wollen unsere Gäste und wir nicht», so der Manager gegenüber dem Portal Aero.

In München begrenzt das Fehlen einer dritten Piste zwar die Expansion. Immerhin sieht Spohr in der bayerischen Hauptstadt aber noch Kapazitätsreserven bei den Terminals. Und darum plant er, dort weiter auszubauen. Die Strategie sei es «in München, über größere Flugzeuge zu wachsen». Wiederholt hat der Lufthansa-Chef angekündigt, weitere Airbus A380 nach Bayern verschieben zu wollen. Es gelte denn auch allgemein die Devise: Kleinere Flugzeuge nach Frankfurt, größere nach München.

Nicht am gleichen Drehkreuz

Und dabei hat Lufthansa vielleicht bald noch mehr Auswahl. Man verhandle mit Airbus und Boeing über eine Bestellung weiterer Langstreckenflugzeuge, bestätigte Spohr nun. «Die Boeing 787 wäre eine mögliche Alternative zur Bestellung weiterer A350, das schauen wir uns gerade sehr genau an.». Beide Modelle seien gut geeignet für dünnere Strecken ab den größeren Drehkreuzen, aber auch für kleinere Drehkreuze. «Wir würden A350 und 787 nicht am gleichen Drehkreuz nebeneinander betreiben, aber an unterschiedlichen Standorten», so Spohr zu Aero.

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Lufthansa: Stockt die Fluglinie auf oder kauft sie das Konkurrenzprodukt?

Lufthansa schaut sich den Dreamliner an

Airbus A340 von Lufthansa: Ein paar kurze Einsätze im Sommer.

Lufthansa schwächt Frankfurt zugunsten von München

Carsten Spohr: «Wir lassen uns von niemandem nervös machen.»

«Kann mir C-Series bei Lufthansa Cityline vorstellen»

ticker-lufthansa

Digitale Mitgliederwerbung: Vereinigung Cockpit klagt gegen Lufthansa

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies