So sah der brasilianische Präsidentenjet ursprünglich einmal aus.

Airbus A319 des PräsidentenBrasiliens Präsidentenjet soll bunter werden

Präsident Jair Bolsonaro will den Airbus A319 der Regierung brasilianischer machen. Den Jet sollen künftig nationale Motive zieren.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Man nennt ihn bereits den Trump der Tropen. Jair Bolsonaro ist seit dem 1. Januar Präsident Brasiliens. Wie sein Pendant in den USA gewann er die Wahlen mit einem ultrarechten, populistischen Programm. Gegner verunglimpft er gerne oder bedroht sie. Sein beliebtestes Kommunikationsmittel ist ebenfalls der Kurznachrichtendienst Twitter.

Kein Wunder, dass sich der Brasilianer und Donald Trump gegenseitig bewundern.  Jetzt hat Bolsonaro auch in puncto Präsidentenjet bei seinem Vorbild in Washington abgeschaut. Er hat kürzlich angeregt, dass der von der brasilianischen Luftwaffe für das Staatsoberhaupt betriebene Airbus A319 ACJ eine neue Lackierung bekommt.

Früher ganz schlicht

Der 2005 angeschaffte Präsidentenjet mit der Bezeichnung VC-1A kam zu Beginn sehr schlicht daher. Er wies neben dem Siegel des Präsidenten auf dem Leitwerk lediglich einen gelb-grünen Farbstreifen am Seitenruder auf. Später bekam er vorne am Rumpf eine dicke Banderole in den Landesfarben aufgemalt.

Künftig soll er die Schönheiten Brasiliens in die Welt tragen. Der erste Entwurf sieht vor, dass der A319 auf beiden Seiten mit Bildern touristischer Sehenswürdigkeiten verziert wird. Auf der linken Seite soll Rio de Janeiro mit der weltbekannten Christus-Statue zu sehen sein, auf der rechten die Strände des Nordosten des Landes. Zudem werden die Nationalfarben auf Leitwerk und Rumpf stärker verwendet. Auch die Tragflächen werden so lackiert.

Kritik wegen Kosten

Bereits jetzt regt sich aber Kritik. Zum einen wird kritisiert, dass die gewählten Motive genau die sind, die Ausländer von Brasilien sowieso schon kennen. Anderseits wird auf die Kosten von mehreren Zehntausend Euro hingewiesen, die eine neue Lackierung kostet - in einem Land, in dem mehr als ein Viertel der Menschen arm sind, rund 8 Prozent der Bevölkerung in bitterster Armut leben und die Wirtschaft wieder in eine Rezession abzugleiten droht.

Donald Trump hat vor einigen Monaten ebenfalls eine neue Bemalung für die Air Force One angeregt. Statt Hellblau und Weiß kommen die präsidialen Boeing 747 künftig in Rot und Blau daher und auf dem Leitwerk prangt die Flagge der USA.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der brasilianischen Präsidentenflieger und des vorgeschlagenen neuen Designs.

Mehr zum Thema

So wollte Donald Trump, dass die Air Force One künftig aussieht.

Donald Trump stellt Bemalung der Air Force One vor

Präsident Donald Trump ist das Design allerdings nicht amerikanisch genug.

Trump will «amerikanischere» Air Force One

Airbus A350-1000 bei der Farnborough Airshow: Bisher noch die längste Version des A350.

Airbus prüft zweite A350-Produktionslinie – und will bald über A350-2000 entscheiden

Condors künftige D-ANRR am 14. Oktober bei Airbus in Toulouse: einer der überprüften und verzögerten A330 Neo.

Airbus A330 Neo von Condor muss genauer inspiziert werden und verspätet sich

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack