Virus in AsienAirlines streichen wegen Mers Korea-Flüge

Die Zahl der Mers-Toten steigt. Unter Passagieren in Asien führt das zu Verunsicherung. Fluggesellschaften reduzieren daher bereits ihre Kapazitäten.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Die Angst vor der Atemwegserkrankung Mers geht um, und das nicht nur in Korea. Auch andere asiatische Länder wappnen sich gegen die Krankheit, gegen die es momentan weder Heilmittel noch Impfung gibt. Nur die Symptome wie Atemnot, Durchfall, starker Husten und Lungenentzündung lassen sich behandeln. Die Wahrscheinlichkeit, an dem Virus zu sterben, das seinen Ursprung in Arabien hat, liegt bei 35 Prozent.

Weltweit haben sich bislang 1300 Menschen mit Mers angesteckt, 455 davon sind gestorben. Besonders viele in Asien. Das bekommen auch die dortigen Airlines zu spüren. Es sei eine gewisse Panik bei den Passagieren zu bemerken, erklärte etwa Cathay-Pacific-Chef Ivan Chu bei einer Luftfahrtmesse in den USA. Seine Fluglinie habe daher die Umbuchungsgebühren bei bestimmten Tickets gestrichen. Einen Schritt weiter gehen Singapore Airlines und ihre Billigtochter Scoot. Sie erklärten auf ihren Webseiten, dass sowohl Umbuchungen als auch Stornierungen von Flügen nach Korea kostenfrei seien, wenn die Tickets vor dem Bekanntwerden des Ausbruchs gebucht worden waren.

Erinnerungen an Sars

Andere streichen bereits Flüge. So haben die beiden größten Fluggesellschaften Taiwans, China Airlines und Eva Air, ihre Kapazitäten deutlich geschrumpft. China Airlines reduzierte wegen der eingebrochenen Nachfrage die Anzahl der wöchentlichen Flüge von 42 auf 27, bei Eva Air sank sie von 20 auf sieben. Auch viele chinesische Airlines haben einige Flüge nach Korea gestrichen.

Ähnliche Erfahrungen hat die Luftfahrtbranche in Asien in den Jahren 2002 und 2003 gemacht. Damals war durch die Krankheit Severe Acute Respiratory Syndrome, kurz Sars, die Reisetätigkeit ebenfalls stark gesunken, die Wirtschaftleistung in verschiedenen Asiatischen Ländern brach ein.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies