Flieger von Air Seoul: Die Billigairline startet am 11. Juli.

Air SeoulNeue koreanische Billigairline ist startklar

In Südkorea gibt es immer mehr Billigairlines. Darunter leidet Asiana. Darum gründete sie die Lowcost-Anbieterin Air Seoul. Kommenden Montag startet die neue Fluggesellschaft.

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Die Formalitäten sind erledigt. Am Mittwoch (6. Juli) erhielt Air Seoul nach einer eingehenden Prüfung vom Ministerium für Land, Infrastruktur und Transport die Betriebslizenz (AOC). Damit kann die neue südkoreanische Billigairline starten. Am kommenden Montag nimmt sie zuerst vier tägliche Flüge vom Flughafen Seoul Gimpo auf die Insel Jeju auf.

Dabei soll es nicht bleiben. Später will Air Seoul Routen in kleinere japanische und chinesische Städte sowie Nachtflüge nach Südostasien aufnehmen. Dafür least sie drei Airbus A321-200 von der Muttergesellschaft Asiana.  Für diese ist die neue Tochter ein Weg, zu sparen. Die Fluggesellschaft leidet im Kurz- und Mittelstreckengeschäft unter den sich laufend vermehrenden Lowcost-Rivalen. Auf besonders umkämpften Routen wird künftig Air Seoul statt Asiana fliegen.

Ticketpreise immer tiefer

Asiana besitzt mit Air Busan bereits eine Billigairline, die von Busan aus operiert. Mit Air Seoul und Air Busan sowie Eastar Jet, Jeju Air, Jin Air, und T’way Air steigt die Zahl der Lowcost-Anbieter in Südkorea nun auf sechs. Hinzu kommen Billigairlines aus dem Ausland. Das treibt die Ticketpreise immer weiter nach unten.

Asiana muss allgemein sparen. Auf der Langstrecke setzt der Fluglinie die internationale Konkurrenz zu. Deshalb baute sie kürzlich das Netz von Verkaufsbüros massiv ab. Im Inland wird die Zahl von 23 auf 14 reduziert, im Ausland von 128 auf 96. Zudem werden drei internationale Routen gestrichen.

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