Animation des Unfalls: Unfall- und Geisterflieger.

Asiana-Crash: Video zeigt Hergang

Ein ehemaliger Pilot und 3-D-Animations-Experte kreierte einen Film, der den Unfall der Asiana-Bruchlandung realistisch darstellen soll.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Im Jahr 1989 startete Jack Suchocki seine eigene Firma. Eyewitness Animations nannte er sie. Sie erstellt 3-D-Animationen zu Unfällen, um den Ermittlern bei ihrer Arbeit zu helfen. Suchocki und sein Team helfen bei Auto-, Zug- oder Boots-Unfällen. Auch bei Tatort-Rekonstruktionen der Polizei hilft seine Eyewitness Animations. Der Kundenkreis ist breit: Staatsanwaltschaften in den ganzen USA oder Unternehmen nehmen die Dienste in Anspruch. Doch Suchockis absolutes Spezialgebiet ist die Luftfahrt. Denn er selbst arbeitete lange Zeit als Pilot und flog eine Boeing B727.

Dieses Knowhow sorgte wohl auch dafür, dass seine Firma zwar nicht die erste, aber bisher die detaillierteste Animation des Unfallhergangs von Asiana-Flug OZ214 erstellte. Die Boeing B777 verunglückte am 6. Juli bei der Landung am Flughafen San Francisco. Das aktuelle Video ist nur eine erste Version, heißt es von der Firma. Sobald es neue Details von den Ermittlern gebe, werde man das Video überarbeiten. Doch auch jetzt schon kann man sich ein recht gutes Bild davon machen, wie der Flieger am Flughafen San Francisco eine Bruchlandung hinlegte.

Offizielle Daten genutzt

Suchocki nutzte zur Rekonstruktion die offiziellen Daten der Untersuchungsbehörde NTSB, Google Earth Pro, Aufzeichnungen des Flugfunks, Zeugenberichte von Crew und Passagieren sowie Radar-Daten, die die FAA nach dem Unfall veröffentlichte. Im Video ist ein durchsichtiges Geisterflugzeug zu sehen. Dieses zeigt den Flugpfad, den das Flugzeug etwa genommen hätte, wenn die Landung ordnungsgemäß verlaufen wäre. Normalerweise wäre dieser deutlich schneller unterwegs gewesen als der Unfall-Jet. Doch für den besseren Vergleich ließ Suchocki die Maschinen gleich schnell fliegen.

Schon bald will er eine neue Version mit realistischen Geschwindigkeiten online stellen. Im Hintergrund der Animation ist der Original-Flugfunk zu hören. Neben der Außen-Ansicht hat Eyewitness Aviation auch ein Video veröffentlicht, in dem der Unfall aus Piloten-Sicht zu sehen ist – darüber die Sicht bei einem korrekten Anflug.

Sehen Sie selbst, wie die Animationen aussehen:

Mehr zum Thema

Eine Schüssel Instantnudeln: Ein Youtuber hat sieben Schüsseln auf einem Flug bestellt.

Youtuber bestellt 20 Mal Bordessen und erntet Shitstorm

ticker-asiana

Vielflieger von Asiana Airlines genießen bis Ende 2026 Vorteile bei Star Alliance

ticker-asiana

Asiana stärkt Air Busan vor Integration in Korean-Air-Gruppe

Woo Kee-hong: «Die Flotte nach der Fusion wird bei etwa 230 Flugzeugen liegen und bis 2037 auf rund 270 anwachsen.»

«Wir planen neue Verbindungen nach Europa»

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil