Flaggen der Asean-Staaten: Die Länder öffnen ihren Luftraum füreinander.

Open SkySüdostasiatische Länder öffnen ihren Himmel

Die Asean-Länder geben ihre Lufträume gegenseitig frei. Passagiere und Billigairlines werden von dem Deal profitieren – vorausgesetzt, die Flughäfen können die steigenden Passagierzahlen bewältigen.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die zehn Länder des Verbandes Südostasiatischer Nationen Asean haben einen Meilenstein für die Luftfahrt gesetzt. Künftig dürfen ihre Fluggesellschaften, die gewisse Sicherheitsstandards erfüllen, von ihren Heimatländern aus jede Stadt frei anfliegen. Solange Flughäfen genügend Landeslots anbieten, ist die Zahl der Flüge der Asean-Airlines unlimitiert. Einzig Indonesien macht unter Vorbehalt mit: Das Land öffnet nur die Flughäfen in Jakarta, Bali, Surabaya, Nord Sumatra und Süd Sulawesi für den Deal.

«Die sind hervorragende Nachrichten für Reisende», kommentiert Alan Tan von der National University of Singapore in der Zeitung Straits Times. «Sie können sich auf mehr Flüge zu niedrigeren Preisen freuen», so der Professor für Luftfahrtrecht. Als Gewinner gelten auch die Billiganbieter wie Air Asia, Tigerair und Cebu Pacific, deren Geschäftsmodelle perfekt auf die Region abgestimmt sind, wo kein Flughafen mehr als ein paar Stunden vom anderen entfernt ist.

Flughafen-Landeslots limitieren die Open-Skies -Vereinbarung

Schon heute werden sechs von zehn Zielen innerhalb der Asean-Region von Billiganbietern bedient. Bis dato sind die Airlines an bilaterale Deals zwischen ihren Regierungen gebunden, die vorschreiben, wie viele Flüge und wie große Flugzeuge sie anbieten beziehungsweise nutzen können. Oft sorgen Ängste, dass einheimische Anbieter nicht effektiv mit billigeren ausländischen Konkurrenten mithalten können, dabei für Protektionismus.

Wie weitreichend der Deal für die Praxis ist, wird allerdings von den Flughäfen entschieden. Schon heute operieren die Flughäfen in Jakarta und Manila an der Kapazitätsgrenze. «Wenn die Flughäfen nicht zügig expandieren, ist der Vertrag bedeutungslos», sagt Tan.

Fünfte Freiheit noch ausgeschlossen

Dass die Asean-Staaten künftig als ein Luftraum statt zehn nationale Lufträume behandelt wird, wird für mehr direkte und kürzere Flüge in der Region sorgen und Fluggesellschaften erlauben, effizienter zu agieren. Der ultimative freie Himmel bleibt allerdings noch immer unerreicht. Noch dürfen Asean-Airlines auf dem Weg zu einem Ziel in einem anderen Land in einem Drittland keine Passagiere absetzen und aufnehmen. Die fünfte Freiheit ist von der neuen Regelung ausgenommen.

Mehr zum Thema

ticker-singapur-sin

Flughafen Singapur plant neues Privatterminal

ticker-singapur-sin

Flughafen Singapur-Changi zählte 2025 erstmals mehr als 70 Millionen Passagiere

ticker-singapur

Optimierte Routen verkürzen Flugzeiten von Singapur nach Australien und Neuseeland

Singapur-Dollar: Wer im Stadtstaat abfliegt, muss künftig zahlen.

Singapur besteuert Flugtickets – für mehr Nachhaltigkeit

Video

Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack
iberia sonnenfinsternis
Die Sonnenfinsternis hielten die Menschen an vielen Orten in Europa in Atem. Iberia beobachtete sie von einem Airbus A321 XLR aus - und hielt das im Video fest.
Timo Nowack
Timo Nowack