CFM-Triebwerk, das GE Aviation gemeinsam mit Safran Aircraft Engines entwickelt: Im Fokus chinesischer Spionage?

China verärgertAngeblicher Luftfahrt-Spion an USA ausgeliefert

Ein chinesischer Ministeriumsmitarbeiter soll versucht haben, Luftfahrtfirmen auszuspionieren - so der Vorwurf aus den USA. Belgien lieferte den Mann aus.

Top-Jobs

.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt
DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Spionage-Anklage mitten im Handelsstreit zwischen den USA und China: Ein Mitarbeiter des chinesischen Ministeriums für Staatssicherheit ist am Dienstag (9. Oktober) von Belgien an die USA ausgeliefert worden. Wie das US-Justizministerium mitteilte, war der Mann bereits seit April in Belgien inhaftiert und soll sich nun in den USA vor Gericht verantworten. Die Vereinigten Staaten werfen ihm den Versuch vor, «Wirtschaftsspionage zu betreiben und Geschäftsgeheimnisse von mehreren US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtfirmen zu stehlen», schreibt das Ministerium.

Seit Ende 2013 habe er Unternehmen inner- und außerhalb der USA ins Visier genommen, «die bekannt sind als führend im Bereich Luftfahrt», heißt es. «Darunter auch GE Aviation.» Die Tochterfirma von General Electric ist einer der bedeutendsten Triebwerkshersteller weltweit. Er habe zum Beispiel Experten aus den betroffenen Firmen kontaktiert und nach China eingeladen, zuerst oft mit der Bitte, einen Vortrag an einer Universität zu halten.

China kritisiert Auslieferung

Ein Vertreter des Justizministeriums sagte, es handele sich nicht um einen Einzelfall, sondern um einen Teil einer Wirtschaftspolitik, mit der sich China auf amerikanische Kosten weiterentwickeln wolle. Das chinesische Außenministerium kritisierte Auslieferung und Anklage dagegen. Die Vorwürfe der Wirtschaftsspionage seien «aus der Luft gegriffen», sagte ein Ministeriumssprecher am Donnerstag. Man erwarte von den Vereinigten Staaten nun, in Übereinstimmung mit dem Gesetz zu handeln.

Im Handelsstreit der beiden weltweit führenden Volkswirtschaften werfen die USA China unter anderem unfaire Handelspraktiken vor und haben das Land mit Strafzöllen belegt. China reagierte daraufhin ebenfalls mit entsprechenden Zöllen auf US-Produkte.

Mehr zum Thema

Bombardier Global 6500: Darf in den USA nicht verkauft werden, sagt Präsident Donald Trump.

Trump will Bombardier aus den USA verbannen - doch die Drohung birgt einen sachlichen Fehler

ticker-usa

Neue Regel des Verkehrsministeriums der USA entlastet Airlines bei Wartungsproblemen

ticker-usa

Erstmals seit 53 Jahren: Flughafen in Virginia erhält Zulassung für kommerzielle Flüge

Marine One auf der Ellipse: Wegen der Bauarbeiten von hier unterwegs.

Neuer Ballsaal am Weißen Haus könnte Grund für Zwischenfall mit Trumps Helikopter und Embraer E170 sein

Video

Der ukrainische Präsident und seine Frau bei der Ankunft tin Norwegen: Es ging glimpflich aus.
Ein Drohnenalarm über Moldau bekommt durch neue Aussagen eine besondere Brisanz. Denn zur selben Zeit befand sich das Flugzeug des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyys in der Luft.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Pilot steigt aus der Boeing 767 F von Amazon Air aus: Was genau geschah davor?
Die Boeing 767 F hatte bereits aufgesetzt und die Piloten bremsten. Dann gaben sie wieder Schub - offenbar für einen sehr späten Durchstartversuch. Nur vier Sekunden später bremsten sie erneut. Daten des Flugschreibers zeigen nun genauer, was unmittelbar vor dem tödlichen Unfall von Amazon Air in Miami geschah.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
airbus a321 neo lr la compagnie duesseldorf
Die französische Business-Class-Airline steuert erstmals einen deutschen Flughafen an. Ab April 2027 verbindet La Compagnie Düsseldorf mit Newark bei New York.
Timo Nowack
Timo Nowack