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ANA kauft Boeing 777X

Die japanische Fluglinie ordert 40 neue Langstreckenflieger bei Boeing. Sie kauft sowohl Dreamliner als auch 777X. Daneben triumphiert aber auch Airbus.

ANA

Boeing 747 von ANA All Nippon: Letzter Flug Ende März.

Auch ANA All Nippon litt unter den Problemen mit dem Dreamliner. Dennoch scheint die japanische Fluggesellschaft zufrieden mit dem neuen Langstreckenflieger zu sein. 27 Stück besitzt sie heute. Weitere 39 hat sie bereits bestellt. Nun schlägt ANA aber gleich nochmals zu. Sie kauft 14 weitere Boeing 787-9, wie am Donnerstag (27. März) bekannt wurde.

Doch das ist nicht alles. Im Hinblick auf die Olympischen Sommerspiele, die 2020 in Tokio stattfinden werden, will ANA die Flotte allgemein kräftig erweitern. Deshalb ordert ANA auch sechs Boeing 777-300ER sowie zwanzig 777-9X. Die Bestellungen haben einen Wert nach Listenpreisen von rund 13 Milliarden Dollar. «ANA und wir haben eine Geschäftsbeziehung, die fünf Jahrzehnte zurückreicht», freut sich Boeings Zivilluftfahrt-Chef Ray Connor. Ende März mustert die japanische Fluglinie ihre letzten Boeing 747 aus.

Auch 30 Airbusse

Trotz des Erfolgs des Rivalen kann auch Airbus triumphieren. Denn ANA ordert auch dreißig Stück aus der A320-Familie, 23 A321 Neo und sieben A320 Neo. Die Order hat einen Wert von 2,6 Milliarden Euro. Japan war bislang fest in der Hand von Boeing. Erst die Megaorder von JAL Japan Airlines über 31 A350 im letzten Jahr brach diese Dominanz.



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