Dreamliner in den Farben von American: Die Airline stockt auf.

Order von 47 Boeing 787American Airlines wird größter Dreamliner-Kunde

Nun ist es definitiv: American Airlines ordert 47 weitere Dreamliner bei Boeing. Die Bestellung für A350 wird annulliert.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Aus A350 wird A330 Neo. Aus A330 Neo wird Dreamliner. American Airlines hat nach monatelangen Diskussionen mit Airbus und Boeing entschieden. Die Fluggesellschaft ordert 47 Dreamliner, wie sie am Freitag (6. April) bekannt gab. Der Deal hat einen Wert von 12 Milliarden Dollar nach Listenpreisen. Bei solchen Aufträgen sind aber große Rabatte üblich.

Konkret kauft American Airlines weitere 22 Exemplare der kleineren Variante 787-8, die sie bisher mit 226 Sitzen bestuhlt. Die Fluglinie kauft aber auch 25 weitere Exemplare der größeren Boeing 787-9, in die sie 264 Sessel stellt. Sie wird damit zum größten Kunden des Dreamliners mit insgesamt 89 festen Bestellungen. American hatte bereits früher 42 Dreamliner geordert. ANA All Nippon Airways hat bisher 83 Stück fest bestellt. Der neue Auftrag zeige, dass der Dreamliner das «sich am schnellsten verkaufende Großraumflugzeug der Geschichte» sei, freut sich denn auch Boeing-Verkaufsmanager Ihssane Mounir.

Keine kleinen Teilflotten

Eigentlich hat American Airlines noch eine Bestellung für 22 Airbus A350 offen. Sie stammt noch von der Vorgängergesellschaft US Airways. Schon lange machte die größte Fluggesellschaft der Welt aber klar, dass sie die Flieger nicht mehr will. Sie sprach deshalb mit Airbus über eine Umwandlung der Order in eine solche für A330 Neo. Zuletzt hatte das Management aber erklärt, dass man sich keine kleine Teilflotten wünsche und auch Gespräche mit Boeing über den Dreamliner aufgenommen habe.

Nach der Annullierung bei Hawaiian Airlines ist es bereits der zweite Auftrag aus den USA, den Airbus 2018 verliert. Mit dem American-Deal zieht Boeing bei den Nettobestellungen für das laufende Jahr am europäischen Rivalen vorbei. Ende März wies Airbus 45 Orders aus. Zieht man die 22 A350 von American Airlines ab, kommt man aktuell auf 23 Bestellungen. Boeing wies damals 34 Orders aus - noch ohne die 47 Dreamliner.

Mehr zum Thema

Boeing KC-135 Stratotanker: Über dem Irak abgestürzt.

Boeing KC-135 der USA über Irak abgestürzt

ticker-boeing-1

Boeing liefert im Februar 51 Flugzeuge aus - deutlich mehr als Airbus

ticker-boeing-1

Boeing startet mit 46 Auslieferungen und netto 112 Bestellungen ins Jahr

Nordlichter begleiteten Flug TOM950P.

In einer Boeing 737 Max 8 von Tui über den Atlantik

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack