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Alitalia setzt noch stärker auf Etihad Regional

Die italienische Nationalairline steckt in einer existenziellen Krise. Und dabei setzt Alitalia offenbar noch stärker auf die Dienste der Partnerin Etihad Regional.

Etihad Regional

ATR 72 von Etihad Regional in Rom: Von der italienischen Hauptstadt fliegen die Schweizer für Alitalia unter anderem nach Ancona.

Am Hauptsitz von Etihad Regional – der Markenname von Darwin Airline – hegte man vor zwei Jahren noch Pläne zum Aufbau einer paneuropäischen Regionalairline. Das Resultat waren hohe Verluste. Inzwischen sind die Ambitionen deutlich bescheidener, dafür stimmen die Resultate wieder. Die Schweizer Fluggesellschaft konzentriert sich im Liniengeschäft nun auf Nischenstrecken, ein kleines Chartergeschäft sowie Wet-Lease-Dienste. Das dritte Standbein wird immer wichtiger.

Größte Wet-Lease-Kundin von Etihad Regional ist Alitalia, die ebenfalls Etihad Airways als Großaktionärin hat. 2015 begannen die Schweizer mit zwei ATR 72 sieben Strecken für die italienische Fluggesellschaft zu bedienen. «Unseren Partnerairlines können wir eine große Flexibilität bieten. Denn mit unseren kleinen Flugzeugen bedienen wir erfolgreich kurze Strecken mit hohen Frequenzen» erklärte Geschäftsführer Maurizio Merlo die Vorteile kürzlich im Interview mit aeroTELEGRAPH.

Insgesamt 58 Flüge

Die Krise bei Alitalia scheint dem Geschäft nicht zu schaden – im Gegenteil. Etihad Regional wird im Sommer mehr denn je für die Italiener fliegen, wie eine Analyse der Flugplan-Daten zeigt. Nach sieben Strecken 2015 und vierzehn 2016 werden es 2017 sogar fünfzehn Strecken sein. Etihad Regional wird mit 4 ATR 72 insgesamt 58 Flüge für Alitalia durchführen. Die wichtigsten Strecken sind Palermo – Pantelleria, Palermo – Lampedusa, Rom – Pisa und Rom – Ancona.



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