Psalme zum Flugzeugessen: Bei Alaska Airlines gibt es das nun nicht mehr

Keine Gebete mehr bei Alaska Airlines

Die Fluggesellschaft beendet eine dreissigjährige Tradition - und erntet dafür Kritik von prominenter Seite.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

«Danket dem Herrn; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.» Für Nicht-Kirchengänger: Das ist Psalm 107:1. Auf den Flügen von Alaska Airlines ist das einer der diversen Sprüche, die auf den Gebetskärthen niedergeschrieben sind, welche die Airline gleichzeitig mit dem Essen an ihre Passagiere verteilt. Bilder von romantischen Sonnenuntergängen oder Gebirgslandschaften sind der Hintergrund auf dem die Gebete aufgedruckt sind. Seit dreissig Jahren verteilt die amerikanische Fluggesellschaft diese Karten schon. Seit 2006 bekommen sie allerdings nur noch Erste-Klasse-Passagiere, da nur noch dort auch Essen serviert wird.

Jetzt allerdings stellt die Airline den religiösen Service ganz ein. «Es war keine einfache Entscheidung», heißt es in einer E-Mail der Fluggesellschaft an die Kunden. Aber um die verschiedenen religiösen Ansichten der Reisenden an Bord angemessen zu würdigen, sei es die richtige. Auch wenn viele Passagiere sich über die Kärtchen gefreut haben, weil sie darin ihren eigenen Glauben bestätigt sahen - ebenso hätten andere Reisende sich beschwert. Religion habe an Bord eines Flugzeuges nichts zu suchen, so ihre Argumentation.

E-Mail von Sarah Palin

Kritik erntet die Fluggesellschaft nun von einer prominenten Politikerin: Die ehemalige Vize-Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin schrieb sogar eine Email an Alaska Airlines, in der sie die Fluglinie darum bat, die Entscheidung rückgängig zu machen. Es sei doch absurd, dass Menschen sich von so etwas kleinem angegriffen fühlen, so die ehemalige Gouverneurin Alaskas auf ihrer Facebook-Seite.

Mehr zum Thema

ticker-alaska-airlines-global

Alaska Airlines fliegt mit Boeing 737 Max von Anchorage nach Tokio

ticker-alaska-airlines-global

Alaska Airlines verbindet Seattle mit Tahiti

ticker-alaska-air

Alaska Airlines ernennt neuen IT-Chef für Daten und KI

ticker-alaska-airlines-global

Alaska Airlines und Hawaiian Airlines erweitern Bordverpflegung

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies