Anzeigetafel am Flughafen Düsseldorf: Es kommt aktuell aufgrund einer IT-Störung zu Verzögerungen.

Verzögerungen auch beim BoardingIT-Störung sorgte für manuelles Check-in am Flughafen Düsseldorf

In den frühen Morgenstunden kam es am Flughafen Düsseldorf zu einer Informatikstörung. Der Check-in bei einzelnen Fluggesellschaften konnte zeitweise nur manuell durchgeführt werden. Auch beim Boarding gab es Probleme.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Während Sturmtief Elli über Deutschland fegt, musste der Düsseldorfer Flughafen mit einem anderen Problem kämpfen: In den frühen Morgenstunden ist zu einer IT-Störung gekommen, die zu Einschränkungen beim Check-in führte, wie der Flughafen am Morgen gegenüber aeroTELEGRAPH bestätigte. Um 13:00 Uhr teilte der Airport mit, dass die Probleme seit einer halben Stunde behoben seien.

Betroffen waren Check-in-Schalter und Self-Bag-Drop-Automaten, teilte ein Sprecher des Flughafens mit. «Ursache sind Störungen in der externen Datenübertragung, die von den Airlines für ihre Abfertigungsprozesse genutzt wird», so der Sprecher weiter. Systeme des Flughafens waren nicht betroffen. Die Sicherheitskontrollen waren geöffnet und der Flugbetrieb lief grundsätzlich weiter.

Personal führt Check-in in Düsseldorf manuell durch

Wie aeroTELEGRAPH aus Kreisen der Betroffenen erfuhr, wurde der Check-in-Prozess bei den betroffenen Fluggesellschaften manuell durchgeführt. Das Personal des Flughafens Düsseldorf musste von jedem Reisenden die Bordkarte fotografieren und Sitzplatznummern sowie Gepäckanhängernummern manuell notieren. Der Ausdruck physischer Bordkarten war ebenfalls nicht möglich.

Der Sprecher des Flughafens Düsseldorf teilte weiter mit, dass der Flughafen gemeinsam mit dem externen Systemanbieter und den betroffenen Airlines mit Hochdruck an der technischen Klärung der Störung und der schnellstmöglichen Wiederherstellung arbeitet.

Reisende sollen mehr Zeit einplanen

Die Situation im Terminal war ruhig und geordnet. Mitarbeitende von Airlines sowie das Terminalmanagement des Flughafens informierten die Passagiere vor Ort. Der Flughafen empfahl allen Reisenden, sich direkt bei ihrer Airline über den aktuellen Status zu informieren und zusätzliche Zeit einzuplanen.

Im vergangenen Jahr kam es zu mehreren großen IT-Pannen an internationalen Flughäfen. So sorgte Mitte Juli ein Update bei Software von Microsoft und Crowdstrike weltweit für Probleme - auch der Flughafen Düsseldorf war damals unter den betroffenen Airports. Ende September legte ein Cyberangriff auf Systeme des Dienstleisters Collins Aerospace mehrere europäische Flughäfen lahm, darunter befand sich auch der deutsche Hauptstadtflughafen BER. Damals musste das Boarding ebenfalls manuell erfolgen.

Von der Breaking News bis zur Hintergrundanalyse: Unser Team begleitet die Luftfahrt mit Erfahrung und Leidenschaft. Unterstützen Sie unabhängigen Qualitätsjournalismus – für weniger als einen Cappuccino im Monat. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

ticker-duesseldorf-dus

Flughafen Düsseldorf baut Gastro-Angebot massiv aus

ticker dueseeldorf oranje

Flughafen Düsseldorf ist jetzt wieder orange: Werben um Passagiere aus den Niederlanden

ticker-duesseldorf-dus

Flughafen Düsseldorf gedenkt Brandkatastrophe von 1996

ticker-duesseldorf-dus

So viele Reisende erwartet der Flughafen Düsseldorf in den Osterferien 2026

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin