Airbus A330 Neo von Air Asia: Die Fluglinie ist Großkunde.

Finanzieller EngpassWirtschaftsprüfer haben «erhebliche Zweifel» an Air Asia

Die malaysische Billigairline ist angeschlagen. Air Asias Wirtschaftsprüfer sehen die Zukunft der Fluglinie gefährdet.

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Die Wirtschaftsprüfer der Air Asia Group sind skeptisch. Die weltweiten Reisebeschränkungen hätten «zu einem erheblichen Rückgang der Nachfrage nach Flugreisen geführt. Das habe sich «auf die finanzielle Leistung und den Cashflow der Gruppe ausgewirkt», erklärten sie am Dienstag (7. Juli) in einer Pflichtmitteilung an die Börse von Kuala Lumpur.

Doch bereits vorher war es um die Billigairline nicht zum Besten bestellt. Ende März überstiegen die Verpflichtungen die Vermögenswerte deutlich. Das Urteil der Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young: Es gebe «erhebliche Zweifel» an der Fähigkeit zur Fortführung des Geschäfts. Solche Testate sind standardisiert, deuten aber darauf hin, dass ein Unternehmen stark angeschlagen ist. Der Aktienkurs von Air Asia stürzte seit Anfang der Woche um 23 Prozent ab.

«Größte Herausforderung seit Gründung»

Am Montag hatte Air Asia einen Quartalsverlust von 803 Millionen Ringgit oder umgerechnet 106 Millionen Euro bekannt gegeben. «Dies ist bei Weitem die größte Herausforderung, mit der wir uns seit unserer Gründung im Jahr 2001 konfrontiert sehen», kommentierte Vorstandsvorsitzender Tony Fernandes. Man habe die Ausgaben um 50 Prozent reduziert und werde aus der Krise gestärkt hervorgehen, gab sich Fernandes kämpferisch.

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