Flugzeug von British Airways: Sechs Strecken auf dem Prüfstand.

Wegen BrexitWettbewerbshüter prüfen IAG, Finnair und American

Die britische Wettbewerbsbehörde nimmt ein transatlantisches Joint Venture unter die Lupe. Grund ist der bevorstehende Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Seit 2010 arbeiten American Airlines, British Airways und Iberia in einem Joint Venture auf Transatlantikstrecken zusammen. Inzwischen ist auch Finnair mit dabei. Und obwohl die Wettbewerbsbehörden für das alles ihr Okay gegeben hatten, wird die Kooperation noch einmal untersucht - von der britischen Competition & Markets Authority (CMA). Der Grund: Der Brexit.

Es geht bei der Untersuchung - genau wie bei den vorangegangenen - um sechs Strecken: London-Dallas, London-Boston, London-Miami, London-Chicago, London-New York und Madrid-Miami. Geklärt wurde, ob es zu unfairem Wettbewerb kommt. Und weil fünf der sechs Strecken im Vereinigten Königreich starten, so die CMA, schaue man sich das Ganze nun noch einmal an - in Vorbereitung auf die Zeit, wenn die Europäische Kommission nicht mehr zuständig sein wird.

Einnahmen teilen, Flugpläne koordinieren

Die CMA betont aber auch, dass das nicht bedeutet, dass die Kooperation gegen Wettbewerbsrecht verstoße. Die International Consolidated Airlines Group (IAG), zu der sowohl British Airways als auch Iberia gehören, hat in einer Stellungnahme erklärt, man nehme die Untersuchung zur Kenntnis und werde antworten, wenn das Ergebnis vorliege. Man habe durch die Kooperation Millionen Reisenden Vorteile verschafft, heißt es weiter.

Die Fluggesellschaften teilen sich auf den im Joint Venture festgelegten Strecken die Einnahmen und koordinieren auch ihre Flugpläne miteinander. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, den anderen Airlines Slots in London zur Verfügung zu stellen.

Mehr zum Thema

Abfallendes Rad: Das Flugzeug flog ohne Probleme bis ans Ziel in London.

Airbus A350 von British Airways verliert beim Start in Las Vegas ein Rad

Embraer E190 von British Airways: Reisende mussten am 4. Januar acht Stunden in Amsterdam in dem Flugzeug ausharren.

Reisende müssen acht Stunden in einer Embraer E190 ausharren - am Boden

ticker-british-airways

British Airways erweitert Sommerangebot um drei Ziele

Zwei Airbus-Maschine von British Airways in Heathrow: Die Regierung hat sich für den Entwurf mit einer 3500 Meter langen Piste entschieden.

Der Flughafen London-Heathrow bekommt die längere dritte Piste - inklusive Autobahn-Verlegung

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies