Crew von Swiss: Fliegt nicht ab Wien.

Swiss-Piloten ärgern Lufthansa

Die Schweizer sollten Ersatzflüge für Austrian übernehmen. Doch sie solidarisieren sich mit protestierenden Kollegen in Österreich.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eine Maschine vom Typ Avro RJ100 hätte in den Reisemonaten Juli und August fest in Wien stationiert sein sollen. Doch nun bleibt der Flieger von Swiss an seiner Basis in Zürich. Denn die Piloten der schweizerischen Fluggesellschaft weigern sich, Strecken für Austrian Airlines zu fliegen, wie die Tageszeitung Der Standard berichtet. Laut Kilian Kraus von der Schweizer Flugpersonalgewerkschaft Aeropers sei man von den Kollegen aus Österreich gebeten worden, Flüge zu unterlassen. Zuerst müsse die Situation mit dem Betriebsübergang von der AUA zu Tyrolean geklärt werden, schreibt das Blatt weiter. Die Swiss-Kapitäne beriefen sich auf eine Klausel im Kollektivarbeitsvertrag, wonach sie nicht für andere Fluggesellschaften fliegen, deren Mitarbeiter in einem Arbeitskampf stehen. Die Lufthansa kennt keinen Unterwanderungsschutz in ihren Verträgen.

Aufs Wochenende überträgt Austrian die Flüge auf ihre Regionaltochter Tyrolean. 110 Piloten und 220 Flugbegleiter machen den Wechsel nicht mit und haben per Ende Juni gekündigt. Denn sie sind mit den schlechteren Arbeitsbedingungen bei der Regionalfluggesellschaft nicht zufrieden. Austrian glaubt, den Betrieb dennoch auch im buchungsstarken Sommer aufrecht erhalten zu können. Sie heuerte dazu Ersatzpiloten an und rief die Konzerngesellschaften Swiss und Lufthansa zur Hilfe. Dieser Plan ging nun nicht ganz auf. Statt Swiss fliegt nun Contact Air mit einer Fokker 100 die Strecken ab Wien nach Zürich und Varna an der bulgarischen Schwarzmeerküste.

Alte Flugnummern, neuer Zusatz

Die Flüge von Austrian Airlines werden ab Sonntag übrigens wie bisher mit OS-Flugnummern durchgeführt, aber mit dem Zusatz «operated by Tyrolean». Der Betriebsübergang selbst wurde von den Bordbetriebsräten mit mehreren Klagen angefochten. Austrian droht deshalb ein jahrelanger Rechtsstreit.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin