Flieger von Rossiya: St. Petersburg fühlt sich vernachlässigt.

Russische BilligairlineSt. Petersburg ist unzufrieden mit Rossiya

Die russische Stadt besitzt ein Viertel der Aeroflot-Tochter Rossiya. Weil sie sich durch den Mutterkonzern benachteiligt fühlt, will sie ihre Anteile nun vielleicht verkaufen.

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Drei Basen betreibt die staatliche Fluglinie Rossiya in Russland. In Moskau ist die Aeroflot-Tochter auf den Flughäfen Sheretmetyevo und Vnukovo vertreten, sowie auf dem Flughafen Pulkovo in St. Petersburg. Letzterer hält etwa 25 Prozent Anteile an Rossiya. Doch nun überlegt er, sie zu verkaufen. Der Grund: Die Stadt ist mit ihrer Einflussnahme an der Fluglinie unzufrieden.

Aeroflot hält die restlichen Anteile als Mehrheitsbesitzer alleine. Die Stadtregierung von St. Petersburg bemängelt, dass sich Aeroflot beim Ausbau Rossiyas zu sehr auf die Standorte in Moskau konzentriert und das Wachstum des Flughafens in St. Petersburg nur stiefmütterlich behandelt. Die Verkaufspläne sollen bisher aber nicht mehr als «eine Absicht» sein, erklärt der Immobilienausschuss der Stadt dem Portal Russian Aviation Insider. Über eine Entscheidung soll nun debattiert werden. Bisher sorgt Rossiya für ungefähr 30 Prozent des Flugverkehrs in Pulkovo, durch den Verkauf der Aktien erwartet die Stadtverwaltung umgerechnet etwa mehr als 100 Millionen Euro Erlöse.

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