Air India: Auch die Nationalairline stekt tief in den Schulden.

So will Indien den Luftfahrtsektor retten

Indiens Regierung hilft den Airlines. Durch zwei neue Regelungen will sie ihnen das Leben einfacher machen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es sind harte Zeiten für indische Fluggesellschaften. Mit Ausnahme des Billiganbieters Indigo schreiben alle der sechs großen Anbieter (Air India, Go, Indigo, Jet Airways, Kingfisher und Spicejet) hohe Verluste. Steuern und hohe Treibstoffkosten drücken sie in die roten Zahlen. Allein die Ausgaben für Treibstoff machen in Indien über 40 Prozent der variablen Kosten aus. Ein Grund dafür ist auch die schwache Rupie. Durch den Wechselkurs wird der importierte Treibstoff zusätzlich teurer. Und auch andere Kosten, wie etwa die Wartung, gehen dadurch in die Höhe. Rund 70 Prozent der Ausgaben indischer Airlines werden in Dollar abgerechnet.

Jetzt will die Regierung etwas dagegen tun. Schon lange haben Vertreter aus der Branche die Politik aufgefordert, die starken Regulierungen im Sektor zu lockern. Das tut sie nun an zwei Stellen. Zum einen dürfen die Fluggesellschaften nun selbst Treibstoff importieren. Momentan müssen sie Kerosin bei Vertriebsfirmen kaufen, was hohe Kosten durch Gebühren und Steuern bedeutet. Die Möglichkeit, selbst zu importieren, würde Einsparungen von 15 bis 20 Prozent bringen, berechnen Branchenexperten gemäß der Wirtschaftszeitung Economic Times.

Ausländische Investitionen erlaubt

Die Regierung geht noch einen weiteren Schritt auf die Airlines zu. Bisher war es ausländischen Anbietern verboten, in den indischen Markt zu investieren. Das Ministerium will nun auch eine neue Regel für Beteiligungen verabschieden. So sollen ausländische Unternehmen in Zukunft bis zu 49 Prozent von indischen Airlines kaufen können. Das würde den strauchelnden Anbietern des Landes das nötige frische Geld zur Verfügung stellen, mit dem sie sich wieder aufrappeln könnten. Was noch fehlt ist die Zustimmung des Kabinetts. In einer Abstimmung am Donnerstag (9. Februar) wird über die Vorschläge entschieden.

Mehr zum Thema

Tragfläche eines Flugzeugs: Die Luftfahrt will klimaneutral werden.

Jetzt gehts dem Begriff «Sustainable Aviation Fuel» an den Kragen

Vorfeldmitarbeiter beladen ein Flugzeug: Die Luftahrtbranche in Deutschland braucht Mitarbeitende aus dem Ausland.

Am Flughafen Frankfurt fehlen 12.000 Mitarbeitende

Geparkte Flieger in Teruel: Ob sie je wieder Linienflüge fliegen?

Corona knockt die Luftfahrt aus

Flugzeug am Himmel: Je näher der Erde, desto geringer die Strahlung.

Die Strahlengefahr beim Fliegen

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies