Darstellung in den Sicherheitsanweisungen von Ryanair: Beim Notausgang muss jemand sitzen.

Ryanair: Premiumplätze gratis

Passagiere können in den Genuss eines kostenlosen Upgrades kommen. Die Behörden zwingen den Billigflieger dazu.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Diese Nachricht hat Seltenheitswert. Ryanair ist bekannt für kreative Ideen um neue Einnahmen zu generieren. Sogar eine Gebühr für die Toilettennutzung oder Stehplätze schlug die Fluggesellschaft in der Vergangenheit schon vor. Und jetzt das: Die Iren müssen verschenken, wofür sie eigentlich Geld verlangen. Wer Glück hat, bekommt künftig ohne einen Cent mehr zu zahlen einen der begehrten Plätze bei den Notausgängen. Die sind besonders gefragt, weil sie deutlich mehr Beinfreiheit bieten. Normalerweise verlangt die irische Fluggesellschaft für das Privileg unter dem «Leuchtzeichen mit dem Wort Exit» zu sitzen 10 Euro zusätzlich. Freiwillig geschieht das indes nicht. Die Irish Aviation Authority zwang Ryanair dazu.

Gegen die Gebühr an sich hat die Behörde nichts einzuwenden. Allerdings befürchtet sie, dass Ryanair die Plätz frei lässt, sollten diese nicht gebucht werden. Und darin erkennen die Aufseher ein massives Sicherheitsproblem: Das Flugzeug kann nicht oder nicht genügend schnell evakuiert werden, wenn niemand bei den Notausgängen sitzt und diese öffnet. Insbesondere beim Rollen oder Startvorgang könnte dies zum Problem werden. Auch in Großbritannien hält man die freien Plätze als Risiko. Die Aufsichtsbehörde Civil Aviation Authority und die Pilotenvereinigung British Airline Pilots Association äusserten sich in den letzten Monaten ebenfalls besorgt.

Alle Gesellschaften müssen handeln

Doch nun hat die Irish Aviation Authority entschieden: Wenn die teureren Plätze im Flieger nicht verkauft werden, muss Ryanair Passagiere auf diese Plätze zuweisen - ohne Gebühr. Sie verschickte ein entsprechendes Schreiben an alle europäischen Behörden geschickt. Betroffen sind alle Airlines, welche diese Plätze gesondert verkaufen. Eine Sprecherin sagte gegenüber der Zeitung Irish Independent: «Die Gesellschaften müssen sicherstellen, dass die Plätze besetzt sind. Egal ob jemand dafür extra bezahlt hat oder nicht.» Aufgrund dieser neuen Regelung hat Ryanair bekannt gegeben, dass die Airline den Boardingprozess anpassen und das Personal darauf schulen wird. Die Bestimmungen werden am 1. Juni in Kraft treten.

Mehr zum Thema

ticker-ryanair

Ryanair verbindet Lübeck mit Alicante

ticker-ryanair

Ryanair stationiert zwei weitere Flugzeuge in Porto - neu auch nach Hamburg und Nürnberg

Boeing 737 von Ryanair: Bald in Kassel zu sehen.

Ryanair startet ab Kassel -Deutschlands passagierärmster Verkehrsflughafen bekommt zwei neue Strecken

ticker-ryanair

Ryanair nimmt zwei neue Strecken ab Klagenfurt auf

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies