Richard Branson: Bald auch in Indien aktiv?

Richard Bransons Pläne in Indien

Der britische Milliardär ist fasziniert vom indischen Markt. Er kann sich sogar vorstellen, dort eine Virgin India zu gründen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Indiens Luftfahrtbranche wird für ausländische Investoren wieder attraktiver. Zuletzt kündigten Air Asia und Tiger Airways an, am Markt interessiert zu sein. Nun kommt auch ein westlicher Interessent hinzu – und sagt dabei gleich Air Asia & Co. den Kampf an. «Air-Asia-Chef Tony Fernandes wird schon noch bereuen, dass er nicht im Vorfeld mit mir sprach», scherzte der exzentrische Milliardär Richard Branson in einem Interview mit dem indischen Nachrichtenportal Livemint. «Jetzt werde ich in Indien wohl sein Konkurrent.» Branson ist schon lange ein großer Fan des Landes. Erst kürzlich nahm er mit der britischen Virgin Atlantic die Flüge zwischen Mumbai, Delhi und London wieder auf.

Nun spielt er mit dem Gedanken, in Indien eine eigene Fluggesellschaft zu gründen. Nach Virgin Atlantic, Virgin America und Virgin Australia könnte es also schon bald auch Virgin India geben. Man überprüfe die Marktbedingungen momentan und werde in den kommenden Monaten über einen möglichen Eintritt entscheiden.

Wie Virgin America und Virgin Australia

Die neue Fluggesellschaft würde sich am Modell von Virgin America und Virgin Australia orientieren. Es wäre also eine Inlandsairline, die mit niedrigen Preisen die bestehenden Marktteilnehmer angreift. «Um im Wettbewerb zu bestehen, bräuchten wir aber auch ein gutes Business-Produkt, wie wir es in Australien etwa in Konkurrenz zu Qantas anbieten», so Branson.

Dass der indische Markt alles andere als einfach ist, zeigte die Pleite von Kingfisher Airlines. Eigner Vijay Mallya selbst war ein großer Fan von Branson und hatte versucht, sich an dessen Modell zu orientieren. Doch seit ihrer Gründung machte die Fluglinie nie Gewinn. Der Schlüssel, so Experten, sei eben der günstige Preis. «Kingfisher verstand den indischen Markt nicht. Es ist ein hartes Geschäft. Sie boten den Passagieren zwar viele Extras, doch das hatte einen Preis. Und den wollten die Reisenden nicht zahlen», erklärte Rishikesha T. Krishnan, Professor für Unternehmensstrategie, kürzlich im Interview mit aeroTELEGRAPH.

Mehr zum Thema

Richard Branson auf dem ersten Flug: Es ging einiges schief.

«So wackelig, jeder Flug könnte ihr letzter sein»

Der ukrainische Unternehmer und Politiker David Arakhamia mit Richard Branson am Flughafen Hostomel: Dort ließ sich ...

Hilft Richard Branson beim Bau der neuen Antonov An-225?

Pilot und Flieger von Pobeda: Ist die Airline bald zumindest teilweise in Richard Bransons Händen?

Liebäugelt Richard Branson mit Pobeda?

Größtes Flugzeug der Welt steht zum Verkauf

Größtes Flugzeug der Welt steht zum Verkauf

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack