Jet von Turkish Airlines: Ohne kritische Medien unterwegs.

Polit-Krise erreicht Turkish

Die türkische Nationalairline boykottiert regierungskritische Zeitungen und verteilt sie nicht mehr. Das gefällt den Passagieren von Turkish Airlines nicht.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Hamdi Topçu macht keine Umschweife. Ja, es gebe einen Boykott der Zeitungen Bugün, Ortadoğu, Taraf, Zaman und Today's Zaman, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende von Turkish Airlines vergangene Woche in einem Interview mit dem Fernsehsender CNN Türk. Die Publikationen würden das Image von Turkish Airlines mit «erfundenen Geschichten» beschädigen.

Seit Wochen beklagten sich Passagiere, dass die Blätter an Bord der Flugzeuge von Turkish Airlines nicht mehr zu finden seien. Oder dann waren sie nur noch in sehr kleinen Stückzahlen vorhanden. Immer wieder gerieten sich deshalb Businessclass-Reisende offenbar mit Crews in die Haare. Man entziehe ihnen so das Recht auf freie Zeitungswahl, berichtet Today's Zaman.

Besonders kritisch über Korruptionsskandal berichtet

Andere Stimmen in der Türkei sehen einen ganz anderen Grund für den Boykott der Blätter durch Turkish Airlines. Die Journalisten der Zeitungen berichteten besonders kritisch über den Korruptionsskandal, welcher die türkische Regierungspartei AKP seit Mitte Dezember heimsucht. Und die türkische Nationalairline gehört bis heute zu 49,1 Prozent dem Staat.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack